Fernando Alonso ist heiss: Sotschi gut für Alpine

Von Mathias Brunner
Fernando Alonso vor Esteban Ocon in Monza

Fernando Alonso vor Esteban Ocon in Monza

In den vergangenen neun WM-Läufen ist Fernando Alonso acht Mal in die Punkte gefahren. Der Weltmeister von 2005 und 2006 gibt die Richtung vor – in Sotschi erneut mit beiden Autos in die Punkte.

Fernando Alonso hat einen guten Lauf: In den vergangenen neun Grands Prix ist der Spanier acht Mal in die Top-Ten gefahren – Sechster in Baku, Achter in Le Castellet, Neunter in der Steiermark, Zehnter beim Österreich-GP, Siebter in Silverstone, Vierter in Ungarn; nach Platz 11 in Belgien folgten die Ränge 6 (Zandvoort) und 8 (Monza). Alpine hat in den vergangenen fünf Läufen vier Mal mit beiden Piloten gepunktet. Highlight natürlich der Sensationssieg von Esteban Ocon in Ungarn.

Vor dem Grossen Preis von Russland sagt der 32-fache GP-Sieger Fernando Alonso: «Ich bin in Sotschi bislang fünf Mal gefahren und freue mich auf die Rückkehr. Ich hatte dort selten ein gutes Qualifying, aber ich weiss noch, wie ich in einem Rennen viele Ränge gutgemacht habe.»

Kurzer Boxenstopp für Alonso an dieser Stelle, um seine Sotschi-Bilanz zu prüfen:

2014 mit Ferrari: 7. in der Qualifikation, 6. im Rennen
2015 mit McLaren-Honda: 19./11.
2016 mit McLaren-Honda: 14./6. (dieses Rennen meinte Fernando)
2017 mit McLaren-Honda: 15./Ausfall (Elektronik)
2018 mit McLaren-Renault: 16./14.

Fernando weiter: «Wir müssen anhaltend beide Autos in die Top-Ten bringen, wenn wir uns im Mittelfeld behaupten wollen.»

Die Zwischenbilanz des Asturiers: «Die Saison ist schon recht lang, aber ich geniesse den Sport in vollen Zügen. Diese Autos sind fabelhaft zu fahren, und die Atmosphäre im Team ist sehr positiv. Wir wollen die Saison im Hoch zu Ende bringen und haben für 2022 grosse Hoffnungen, wenn wir mit ganz neuen Autos antreten.»

Alpine-Technikdirektor Marcin Budkowski: «Wir glauben, dass die Charakteristik der Sotschi-Rennstrecke unserem Rennwagen eher entgegenkommt als jene von Monza. Wir bringen inzwischen beide Fahrer regelmässig unter die ersten Zehn, das unterstreicht, welch starkes Fahrerduo wir haben. Fernando und Esteban arbeiten hervorragend zusammen, halten sich gegenseitig auf Trab und treiben das Team vorwärts.»

Grand Prix von Italien

01. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes
02. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes
03. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21
05. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda
06. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21
07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes
08. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault
09. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes
10. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault
11. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes
12. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes
13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari
14. Robert Kubica (PL), Alfa Romeo C41-Ferrari
15. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari
Out
Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari (Motorschaden)
Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12 (Unfall)
Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda (Unfall)
Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda (Aufhängungsdefekt)
Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda (Bremsdefekt)

WM-Stand nach 14 von 21 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 226,5 Punkte
2. Hamilton 221,5
3. Bottas 141
4. Norris 132
5. Pérez 118
6. Leclerc 104
7. Sainz 97,5
8. Ricciardo 83
9. Gasly 66
10. Alonso 50
11. Ocon 45
12. Vettel 35
13. Stroll 24
14. Tsunoda 18
15. Russell 15
16. Latifi 7
17. Räikkönen 2
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Kubica 0
21. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 362,5
2. Red Bull Racing 344,5
3. McLaren 215
5. Ferrari 201.5
5. Alpine 95
6. AlphaTauri 84
7. Aston Martin 59
8. Williams 22
9. Alfa Romeo 3
10. Haas 0

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