Günther Steiner: «Lernprozess dauert noch eine Weile»

Von Agnes Carlier
Haas-Teamchef Günther Steiner

Haas-Teamchef Günther Steiner

Haas-Teamchef Günther Steiner weiss, dass sich die Rookies Mick Schumacher und Nikita Mazepin noch in der Lernphase befinden. Dennoch ist er überzeugt: «Wir sind 2022 auf einem vernünftigen Niveau mit den Fahrern.»

Für Mick Schumacher endete der Russland-GP vorzeitig, sein Haas-Teamkollege Nikita Mazepin kreuzte die Ziellinie als Achtzehnter. Dennoch ist Günther Steiner zufrieden mit den Fortschritten seiner beiden Rookies. Denn diese müssen im unterlegenen Haas-Renner antreten. Und das diesjährige Auto wurde nicht weiterentwickelt, da sich alles auf die Konstruktion der nächsten Fahrzeuggeneration konzentriert, die nächstes Jahr zum Einsatz kommt.

«Man sieht an der Performance der Jungs, dass sie dazulernen, und das ist das Wichtigste», erklärte Haas-Teamchef Günther Steiner im Fahrerlager von Sotschi. «Es war sehr schön, dass Mick im Qualifying so nah an Kimi Räikkönen dran war. Das ist immer ermutigend. Es gibt nicht viele Kämpfe, die wir derzeit austragen können, deshalb ist das auch immer befriedigend.»

«Ich denke, wir werden mit jedem Rennen besser und das Ziel lautet, sich so gut wie möglich auf das nächste Jahr vorzubereiten, in dem wir dann hoffentlich wieder um Punkte kämpfen können», fügte der Südtiroler an. Und er betonte auch: «Beide lernen viel dazu und sie würden es wohl nie zugeben. Aber wenn du in der Formel 1 anfängst, glaubst du, dass du alles weisst. Ein paar Rennen später realisierst du dann, wie wenig du gewusst hast, als du angefangen hast.»

«Dieser Lernprozess wird noch eine Weile dauern», weiss Steiner. «Sie sind noch so jung und werden noch einige Jahre dazulernen. Aber wenigstens kennen sie nun alle Arbeitsabläufe und das ganze Team. Wir haben immer gesagt, dass wir Fahrer wollen, die länger als ein Jahr bei uns bleiben, denn es dauert seine Zeit, bis man sich an alles gewöhnt hat, besonders als Rookie in einer Meisterschaft. Aber ich denke, wir sind 2022 auf einem vernünftigen Niveau mit den Fahrern.»

Russland-GP, Sotschi

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:29,48,467 h
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, +52,445 sec
03. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +1:00,062 min
04. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1:04,457
05. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +1:08,706
06. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:20,718
07. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +1:24,371
08. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1:24,821
09. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1:28,279
10. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1:32,263
11. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
12. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
13. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
14. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde
15. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +1 Runde
16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
17. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
18. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
Out
Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes (Dreher)
Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari (Hydraulik)

WM-Stand nach 15 von 22 Rennen

Fahrer
1. Hamilton 246,5 Punkte
2. Verstappen 244,5
3. Bottas 151
4. Norris 139
5. Pérez 120
6. Sainz 112,5
7. Leclerc 104
8. Ricciardo 95
9. Gasly 66
10. Alonso 58
11. Ocon 45
12. Vettel 35
13. Stroll 24
14. Tsunoda 18
15. Russell 16
16. Latifi 7
17. Räikkönen 6
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Kubica 0
21. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 397,5
2. Red Bull Racing 364,5
3. McLaren 234
4. Ferrari 216.5
5. Alpine 103
6. AlphaTauri 84
7. Aston Martin 59
8. Williams 23
9. Alfa Romeo 7
10. Haas 0

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