Nikita Mazepin: Militärdienst wird nicht geschwänzt
Im Juni gab es in Russland Wirbel um Dmitry Mazepin. Der Vater von Haas-Fahrer Nikita Mazepin hatte sich darüber beschwert, dass sein Sohn Pflichtdienst leisten müsse. Nun sagt Nikita, wie das geht.
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In vielen Ländern müssen junge Männer zum Militärdienst, so etwa in Finnland und auch in Russland. Wussten Sie etwa, dass Valtteri Bottas ein Obergefreiter ist? Im vergangenen Juni gab es Wirbel um Dmitry Mazepin. Der milliardenschwere Teilhaber des Bergbau- und Düngemittelkonzens Uralkali prangerte an, dass Militärdienst und Formel-1-Karriere für seinen Sohn Nikita schwerlich kombinierbar seien.
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Dadurch entstand das Bild, der junge Mazepin wolle das Militär schwänzen. Daraufhin stellte Nikita Mazepin klar: "In Russland ist Wehrdienst für jeden Pflicht, der dafür geeignet ist. Es gibt dann zwei Möglichkeiten. Die erste besteht darin, dass Sie die Universität abschliessen und ein Jahr dienen, und die zweite ist die Militärabteilung, wenn ihre körperliche Ausbildung und ihre akademischen Noten gut genug sind. Bei der Militärabteilung lernt man einen Tag in der Woche, um am Ende Reserveoffizier zu werden. Diese Ausbildung dauert drei Jahre, aber alles passiert im Klassenzimmer. Ich studiere jetzt seit zwei Jahren an der Militärabteilung, also liegt noch ein weiteres Jahr vor mir." Nun vertieft der Haas-Fahrer beim russischen Match TV, was seine Ausbildung neben der GP-Karriere angeht: "Heute war ich zu Vorlesungen an der Universität Moskau, weil ich derzeit für den Master büffle. Habe ich eine Sonderbehandlung bekommen, weil ich Formel-1-Fahrer bin? Nein, das habe ich nicht. Aber ich hatte schon mehrmals Probleme durch Fehlzeiten und schlechte Noten. Doch ich finde das Studium wichtig, weil Sport eben nicht ewig hält. Ehrlich gesagt war es für mich nie eine Frage, ob ich studieren soll oder nicht."
Und was ist nun mit dem Militärdienst? Nikita weiter: "Das Schuljahr hat gerade wieder begonnen. Ich bin ja nicht in der Armee, ich bin wie gesagt in der Militärabteilung, wo ich dieses Jahr abschliessen muss. Ich freue mich auf die Zeit im Trainingslager Balashikha und werde dann auch einen Monat lang in der Kaserne leben." Dies wird in einer Phase passieren, wenn Mazepin nicht im Rennwagen sitzt.
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01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:29,48,467 h 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, +52,445 sec 03. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +1:00,062 min 04. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1:04,457 05. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +1:08,706 06. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:20,718 07. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +1:24,371 08. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1:24,821 09. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1:28,279 10. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1:32,263 11. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde 12. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde 13. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde 14. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde 15. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +1 Runde 16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde 17. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde 18. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde Out Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes (Dreher) Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari (Hydraulik)
WM-Stand nach 15 von 22 Rennen Fahrer 1. Hamilton 246,5 Punkte 2. Verstappen 244,5 3. Bottas 151 4. Norris 139 5. Pérez 120 6. Sainz 112,5 7. Leclerc 104 8. Ricciardo 95 9. Gasly 66 10. Alonso 58 11. Ocon 45 12. Vettel 35 13. Stroll 24 14. Tsunoda 18 15. Russell 16 16. Latifi 7 17. Räikkönen 6 18. Giovinazzi 1 19. Schumacher 0 20. Kubica 0 21. Mazepin 0 Teams 1. Mercedes 397,5 2. Red Bull Racing 364,5 3. McLaren 234 4. Ferrari 216.5 5. Alpine 103 6. AlphaTauri 84 7. Aston Martin 59 8. Williams 23 9. Alfa Romeo 7 10. Haas 0
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