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WM-Finale: Das sagen die GP-Experten zu Michael Masi

Die GP-Fans diskutieren nach dem denkwürdigen Saisonabschluss in Abu Dhabi heiss über die Entscheidungen von Rennleiter Michael Masi. SPEEDWEEK.com hat bei den Experten von ORF und ServusTV nachgefragt.

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Die Formel-1-Saison ging am Sonntag in Abu Dhabi mit einem fulminanten Rennen zu Ende, und die Diskussionen um die späte Safety-Car-Phase reissen nicht ab. Die Frage, ob Formel-1-Rennleiter Michael Masi die Regeln befolgt und nach dem Crash von Nicholas Latifi richtig entschieden hat, beschäftigt die GP-Fans auf der ganzen Welt.

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Und auch die Formel-1-Experten haben eine klare Meinung, wenn es um die letzten Minuten der spannenden Saison 2021 geht. SPEEDWEEK.com wollte von den österreichischen Experten von ORF und ServusTV wissen, ob Masi in Abu Dhabi und auch früher richtig entschieden hat. Und bei dieser Frage scheiden sich die Geister von Alexander Wurz, Ferdinand Habsburg, Robert Lechner, Philipp Eng und Mathias Lauda.

Wurz gibt zu bedenken: "Michael hat – nicht nur in den Fussstapfen von Charlie Whiting – eine sehr schwierige Position inne. Auch die Art, wie sich die Saison zuspitze, war schwierig. Dazu kommt, dass die FIA in einem Prozess der Öffnung und Transparenz ist, den ich als sehr schmalen Grat sehe. Ich würde da etwas zurückrudern. Die Einblicke in das Sekundengeschäft zwischen den Sportdirektoren und dem Boss der Rennleitung, also Michael, würde ich so lassen wie bei Charlie, und nicht veröffentlichen."

"Es ist nicht viel anders als früher, aber die Situation war heuer öfters prekär. Michael hat nichts falsch gemacht, was das sportliche Reglement betrifft, er hat nichts Widersprüchliches getan. Es gibt aber Situationen, Paragrafen, die man so oder so auslegen kann. Das ergab Situationen, die zwiespältig waren", analysiert der 47-Jährige.

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"Aber die gab es im Sport, wo Schiedsrichter dabei sind und menschliche Entscheidungen in Sekundenbruchteilen getroffen werden, immer schon", stellt Wurz gleichzeitig klar. "Insgesamt war es eine äusserst schwierige Situation für einen Renndirektor mit dem Druck der sozialen Medien und der Massenmedien. Ich sehe Michaels Leistung als äusserst solide, er kennt das sportliche Reglement ganz genau."

Lob und Tadel für Masi

Habsburg erklärt hingegen: "Da kommt es auf die Perspektive an und welche Prioritäten man setzt. Wenn man nur die Show betrachtet, dann ja, absolut. Aber für jemanden, der sehr involviert ist und sich auskennt, hat er sich komplett falsch benommen."

Lechner betont: "Man kann sich über Schiedsrichter die Frage stellen, ob sie immer alles richtig entscheiden. Ich bin froh, kein Rennleiter zu sein. Diskussionen im Nachhinein sind immer leicht. Fakt ist, und das ärgert mich, dass die Entscheidungen der FIA nicht konstant sind, oft nicht schnell genug kommen. Es ist nicht Michael allein, aber er wird gehört und hat den grössten Druck. Ich bin überzeugt, dass es in der Rennleitung links und rechts von Masi Leute gibt, die Einfluss ausüben. Er steht halt im Mittelpunkt. Es braucht eine starke Person. Ob Masi der richtige ist, wird man vielleicht erst in einiger Zeit beantworten können. Insgesamt wäre ich für schnellere und konstante Entscheidungen und für ein professionelles Team an Stewards, das zu einheitlicher Regelauslegung kommt."

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Eng stellt dem Formel-1-Rennchef ein gutes Zeugnis aus: "Masi hat richtige Entscheidungen getroffen. Er hat in der Sekunde wenig Zeit zum Überlegen und Reagieren. Aus meiner Sicht machte er alles richtig. Im Sinne des Sports war es gut, eine letzte Rennrunde zu haben. Er machte über die gesamte Saison einen guten Job."

Lauda sieht das anders: "Er war diese Saison leicht überfordert. Für die Zukunft wäre es wohl besser, einen Ex-Formel-1-Fahrer auf diesen Posten zu setzen. Einen Typ wie Pedro de la Rosa – oder dass die aktiven Fahrer einen Ex-Kollegen für diesen Job wählen. Es gab in diesem Jahr zu oft Diskussionen mit ihm. Im Fussball kann auch kein Trainer während des Spiels permanent mit dem Schiedsrichter diskutieren. Ich finde das nicht okay."

Abu Dhabi-GP, Yas Marina Circuit, 12. Dezember

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:30:17,345 h

02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, +2,256 sec

03. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +5,173

04. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +5,692

05. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +6,531

06. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +7,463

07. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +59,200

08. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:01,708 min

09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1:04,026

10. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +1:06,057

11. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1:07,527

12. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde

13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde

14. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde

15. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +3 Runden

Out

Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, Crash

Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, Hydraulik

George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, Antrieb

Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, Getriebe

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WM-Stand nach 22 von 22 Rennen

Fahrer

1. Verstappen 394.5 Punkte

2. Hamilton 387.5

3. Bottas 226

4. Pérez 190

5. Sainz 164.5

6. Norris 160

7. Leclerc 159

8. Ricciardo 115

9. Gasly 110

10. Alonso 81

11. Ocon 74

12. Vettel 43

13. Stroll 34

14. Tsunoda 32

15. Russell 16

16. Räikkönen 10

17. Latifi 7

18. Giovinazzi 3

19. Schumacher 0

20. Mazepin 0

21. Kubica 0

Teams

1. Mercedes 613.5

2. Red Bull Racing 584.5

3. Ferrari 323.5

4. McLaren 275

5. Alpine 155

6. AlphaTauri 142

7. Aston Martin 77

8. Williams 23

9. Alfa Romeo 13

10. Haas 0

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