McLaren-Teamchef Andrea Stella ist nach dem blitzsauberen Sieg seines Schützlings Lando Norris voll des Lobes über den 25-jährigen Engländer. «Lando hat seine Pole kaltblütig in den Sieg umgesetzt.»
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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McLaren-Fahrer Lando Norris hat aus seiner elften Formel-1-Pole den sechsten Sieg gemacht, gleich viele wie Tony Brooks, John Surtees, Jacques Laffite, Jochen Rindt, Gilles Villeneuve, Riccardo Patrese, Ralf Schumacher, Sergio Pérez – und Oscar Piastri.
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Der Italiener Andrea Stella (54), Teamchef von McLaren, lobt seinen britischen Piloten über den Klee. "Lando ist in Monaco auf sehr hohem Niveau gefahren, vom ersten Training an, er hat sich die Pole-Position geschnappt und die im Rennen kaltblütig in den Sieg umgesetzt. Das war nicht selbstverständlich, denn es gab im Grand Prix einige Szenen, in welchen er kühlen Kopf bewahren musste." "Das war ein perfekt organisiertes, makellos durchgeführtes Wochenende von ihm, für das er viel Applaus verdient. Und ich glaube, das ist nur der Anfang gewesen von vielen weiteren solcher Wochenenden, die wir in Zukunft von ihm sehen werden." "Der stressigste Punkt für uns am Kommandostand bestand darin, dass sich Lando zum zweiten Mal durch die ganzen Nachzügler arbeiten musste. Wir wussten, dass dies eine für Ferrari eine Möglichkeit eröffnete, uns mit Leclerc zu unterschneiden – also früher an die Box zu kommen und dann ein paar sehr flotte Runden zu fahren, um nach unserem eigenen Stopp dann vorne zu liegen." "Aber unser Strategieteam hat dieses Risiko sehr gut erkannt und Lando entsprechend geschützt. Und dann hat die Boxenstopp-Mannschaft einen sehr guten Reifenwechsel gezeigt, und wir haben diesen Angriff von Leclerc abgewehrt." Wie schätzt Stella die Leistung von Oscar Piastri ein? Andrea weiter: "Im Gegensatz zu seiner Leistung im Monaco-GP 2024 hatte Oscar dieses Mal Schwierigkeiten, einen hohen Rhythmus zu halten. Er kämpfte dabei auch mit einer gewissen Nervosität des Autos bei niedriger Geschwindigkeit." "Das ist mit der Grund, warum er auch im Qualifying etwas Zeit brauchte, um den richtigen Speed zu finden, und er blieb einen Schritt hinter dem Potenzial zurück, das er hätte entfalten können." "Mehr als der absolute Speed ist es die Konstanz, die ihm das ganze Wochenende über gefehlt hat. Wir sagen immer, sowohl bei Lando als auch bei Oscar, dass WM-Titel mit Beständigkeit gewonnen werden. Wenn du also für einmal nicht so schnell sein kannst, wie du willst, dann bleib einfach in der Nähe der Spitze und fahr ein solides Ergebnis ein. Manchmal wirst du halt nicht in der Lage sein, zu gewinnen, aber ein WM-Anwärter braucht regelmässige Platzierungen unter den besten Fünf, und genau das hat Oscar getan. Von daher ist das auch für ihn ein positives Wochenende gewesen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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WM-Stand (nach 8 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints)
Fahrer 01. Piastri 161 Punkte 02. Norris 158 03. Verstappen 136 04. Russell 99 05. Leclerc 79 06. Hamilton 63 07. Antonelli 48 08. Albon 42 09. Ocon 20 10. Hadjar 15 11. Stroll 14 12. Sainz 12 13. Tsunoda 10 14. Gasly 7 15. Hülkenberg 6 16. Bearman 6 17. Lawson 4 18. Alonso 0 19. Doohan 0 20. Colapinto 0 21. Bortoleto 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 319 Punkte 02. Mercedes 147 03. Red Bull Racing 143 04. Ferrari 142 05. Williams 54 06. Haas 26 07. Racing Bulls 22 08. Aston Martin 14 09. Alpine 7 10. Sauber 6
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