Günther Steiner über Max Verstappen: «Das war brutal»
Max Verstappen hat sich beim Spanien-GP ein Foul gegen George Russell erlaubt und dafür teuer bezahlt. Der langjährige Haas-Teamchef Günther Steiner schätzt die Lage des Niederländers ein.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Grosse Preis von Spanien nahm für Formel-1-Weltmeister Max Verstappen ein unrühmliches Ende: Safety Car-Phase kurz vor Schluss, keine weichen Reifen mehr, hoffnungsloses Unterfangen auf harten Walzen gegen seine Rivalen auf weichen, Berührungen mit den Autos von Charles Leclerc und George Russell, Zehnsekunden-Strafe und drei Strafpunkte – da ging fast alles schief.
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Während sich Max Verstappen für sein Verhalten entschuldigt hat, steht fest, wie Red Bull vorgehen würde, wenn Verstappen gesperrt wird. Auch der langjährige Haas-Teamchef Günther Steiner hat sich die Fahrt von Verstappen in Ruhe angeschaut. Der 60-jährige Norditaliener sagt im Podcast Redflags: "Ich schätze, Max hat einfach die Nerven verloren."
Der Meraner vertieft: "Max war sehr verärgert über die Reifen, die sie ihm aufgezogen haben. Ich glaube, das war der Auslöser seiner Aktionen. Als er beim Neustart aufs Gas ging und der Wagen sofort querschlug, mit diesen harten Reifen, die nicht auf Temperatur waren – also es gibt es nicht viele Fahrer, die ein solches Auto hätten abfangen können." "Das war ziemlich brutal. Er hat einen Unfall verhindern können, aber offensichtlich dachte er: ‘Ich bin hier voll am Arsch.’ Und dann konnte er sich einfach nicht mehr zusammenreissen. Es war seltsam, wie er sich verhalten hat, denn natürlich ist er temperamentvoll, aber nicht auf diese Weise. Er hat zum Schluss dieses Rennens so ziemlich alles gemacht, was er normalerweise nicht tun würde."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:32:57,375 h 02. Lando Norris (GB), McLaren, +2,471 sec 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +10,455 04. George Russell (GB), Mercedes, +11,359 05. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +13,648 06. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +15,508 07. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +16,022 08. Pierre Gasly (F), Alpine, +17,882 09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +21,564 10. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +21,826 11. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +25,532 12. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +25,996 13. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +28,822 14. Carlos Sainz (E), Williams, +29,309 15. Franco Colapinto (IR), Alpine, +31,381 16. Esteban Ocon (F), Haas, +32,197 17. Oliver Bearman (GB), Haas, +37,065 Out Kimi Antonelli (I), Mercedes, Antriebseinheit Alex Albon (T), Williams, Aufgabe
WM-Stand (nach 9 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 186 Punkte 02. Norris 176 03. Verstappen 137 04. Russell 111 05. Leclerc 94 06. Hamilton 71 07. Antonelli 48 08. Albon 42 09. Hadjar 21 10. Ocon 20 11. Hülkenberg 16 12. Stroll 14 13. Sainz 12 14. Gasly 11 15. Tsunoda 10 16. Bearman 6 17. Lawson 4 18. Alonso 2 19. Bortoleto 0 20. Doohan 0 21. Colapinto 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 362 Punkte 02. Ferrari 165 02. Mercedes 159 03. Red Bull Racing 144 05. Williams 54 06. Racing Bulls 28 07. Haas 26 08. Sauber 16 09. Aston Martin 16 10. Alpine 11
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