Mercedes-Star George Russell schaffte es im Qualifying auf dem Marina Bay Street Circuit, die schnellste Runde zu drehen. Mit Blick aufs Rennen bleibt er aber aus einem bestimmten Grund vorsichtig.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
Dass George Russell im Qualifying zum Singapur-GP eine gute Chance auf die Pole hatte, machte der Mercedes-Pilot gleich von Anfang an deutlich. Denn bereits das erste Segment des Abschlusstrainings schloss er als Zweitschnellster hinter Lewis Hamilton ab. Im Q2 und Q3 war er dann jeweils der Schnellste. Am Ende profitierte er zwar von der Tatsache, dass Red Bull Racing-Star Max Verstappen zum Schluss seiner letzten schnellen Runde von Lando Norris aufgehalten wurde.
Werbung
Werbung
Aber auch der Titelverteidiger und Teamchef Laurent Mekies räumten ein: Ob die Pole ohne den bummelnden McLaren.Fahrer möglich gewesen wäre, ist nicht sicher. Russell überraschte einige mit seinem Tempo – nicht zuletzt auch sich selbst. Er gestand: "Ganz ehrlich, hätte ich wetten müssen, auf welchen Strecken ich eine Pole-Chance habe, dann wäre Singapur sicherlich eine der letzten Drei auf meiner Liste gewesen." "Ich weiss nicht, was wir gemacht haben, das uns diese Leistung beschert hat", fügte der Brite an. "Ich denke, wir waren auch alle etwas überrascht über die fehlende Performance von McLaren. Wir hatten erwartet, dass sie hier sehr schnell sein würden. Aber natürlich nehme ich die Pole gerne an."
Mit Blick aufs Rennen bleibt der 27-Jährige dennoch vorsichtig – nicht nur, weil neben ihm der für seine guten Starts bekannte Verstappen losfahren wird. Auch sorgte ein Crash im zweiten Training dafür, dass er keine Rennsimulation absolvieren konnte – Russell hatte seinen Mercedes nach nur sechs Runden in Kurve 16 in der TecPro-Barriere versenkt und dabei die Fahrzeugnase und die Vorderachse beschädigt.
Werbung
Werbung
"Ich bin mir nicht so sicher, wie es im Rennen laufen wird", betonte der Sternfahrer. "Denn ich bin der einzige Fahrer im Feld, der noch keinen Longrun absolviert hat. Das ist natürlich kein Vorteil für mich. Aber das Überholen ist hier knifflig, das ist wiederum etwas, das mir in die Hände spielen könnte. Bisher war das eher ein 1-Stopp-Rennen. Aber mit der Erhöhung des Tempolimits in der Boxengasse auf 80 km/h könnte auch eine 2-Stopp-Strategie eine Option sein."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Provisorische Startaufstellung Singapur-GP
01. George Russell (GB), Mercedes, 1:29,158 min 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:29,340 03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:29,524 04. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:29,537 05. Lando Norris (GB), McLaren, 1:29,586 06. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:29,688 07. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:29,784 08. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:29,846 09. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:29,868 10. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:29,955 11. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:30,141 12. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:30,320 13. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:30,353 14. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:30,820 15. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:30,949 16. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:30,982 17. Esteban Ocon (F), Haas, 1:30,989 18. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:31,261 19. Alex Albon (T), Williams* 20. Carlos Sainz (E), Williams* *disqualifiziert (Illegaler Heckflügel)
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.