Dominic Schmitter: Sprachen lernen statt Mopedfahren

Von Esther Babel
Chefkoch Dominic Schmitter

Chefkoch Dominic Schmitter

Der Yamaha-Pilot bereitet sich fleißig auf den Start der IDM Superbike und der Schweizer Meisterschaft mit dem Team Hess vor. Langeweile kommt bei ihm trotz des sparsamen Kontakts zur Außenwelt nicht auf.

Die Corona-Krise mit all ihren Einschränkungen macht auch vor den IDM-Piloten nicht Halt und regt bei dem einen oder andern Piloten die Fantasie gehörig an. Dominic Schmitter, der mit dem Team Hess in der Schweizer Meisterschaft seinen Titel erneut verteidigen und auch bei der IDM Superbike mitmischen will, nahm die SPEEDWEEK.com-Aufforderung, doch ein Foto aus seinem Corona-bedingten Hausarrest zu senden, äußerst ernst und warf sich extra in sein Leder.

«Also mir geht es super gut», lässt er wissen. «Ich bin froh, gesund zu sein und dass es meiner Familie bisher auch gut geht. Ich war zwar zum Anfang hin enttäuscht, da ich endlich wieder fit bin und mich von meiner Handverletzung restlos erholt habe. Aber jetzt muss man es einfach akzeptieren. Als Sportler mit gutem Beispiel vorangehen und die Regeln befolgen. Das Wichtigste im Moment ist, dass sich möglichst alle Menschen an die Richtlinien der Regierung halten. Denn so geht es schneller zurück ins normale Leben.»

Doch Not macht bekanntermaßen erfinderisch und Schmitter hat seine Pläne entsprechend angepasst. «Mein Alltag hat sich durch die neuen Richtlinien stark geändert», gibt er zu. «Alles, was ich bisher draußen und im Fitnessstudio gemacht habe, erledige ich jetzt bei mir zuhause. Auch Sponsoren-Besuche gehen zurzeit leider gar nicht. Mit dem ‚social distancing‘ in meinem Freundeskreis ist auch alles ein bisschen 'lauer' geworden. Sachen wie zusammen Sport machen, Klettern gehen, essen und mal gemütlich zusammen sitzen gehen leider nicht mehr.»

«Mein Tag sieht jetzt wie folgt aus», verrät er auf Nachfrage. «Aufstehen, duschen, Zähne putzen, frühstücken, Spinning auf dem Hometrainer, Mittagessen, Kraftausdauer, Seilspringen, lernen und Abend essen. In etwa so läuft mein Tag und so halte ich mich auch fit. Mein Tipp für die Zeit, die man jetzt hat? Etwas zu machen, was man davor immer vor sich hingeschoben hat. Bei mir wäre das, Fremdsprachen lernen und verbessern. Ich lerne gerade fleißig tagtäglich mit Bubble Englisch und Italienisch.»

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