Tetsuta Nagashima: Großer Einsatz wurde nicht belohnt
Während Tetsuta Nagashima über Rang 23 nicht hinauskam, überraschte sein Red Bull KTM Ajo-Teamkollege Mattia Pasini, der für den an Corona erkrankten Jorge Martin eingesprungen war, mit Platz 16.
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Der Renntag des "Gran Premio Tissot dell’Emilia Romagna e Riviera di Rimini" begann für Tetsuta Nagashima (Red Bull KTM Ajo) mit einem herben Rückschlag. Mit einem mächtigen Highsider im Warm-up machte er sich die Sache unnötigerweise noch schwieriger als es nach dem 13. Startplatz ohnedies zu erwarten war.
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Der Katar-Sieger begann das Rennen auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli nach seinem Zwischenfall in Kurve 15 am Ende des morgendlichen Aufwärmens mit starken Schmerzen und unzähligen Blutergüssen. Dem 28-jährigen Kalex-Pilot gelang ein guter Start und er lag auf dem zwölften Platz als das Rennen wegen einsetzenden Regens abgebrochen wurde. Danach war Improvisation vom Team Red Bull KTM Ajo Moto2 gefordert, weil auch beim zweiten Startversuch Regen eingesetzt hatte und die Fahrer ein zweites Mal in die Boxengasse beordert wurden. Nach einer Unterbrechung von mehreren Minuten konnte bei trockenen Bedingungen das auf zehn Runden verkürzte Rennen gestartet werden.
Auch beim Neustart kam Nagashima gut von der Linie und reihte sich an zwölfter Stelle ein. Im Laufe des Sprints fiel der dreifache Familienvater allerdings Platz um Platz zurück und beendete das zweite Misano-Rennen als 23. außerhalb der Punkteränge. Sogar Mattia Pasini, der Ersatz des an Corona erkrankten Jorge Martin, kam als 16. noch vor ihm ins Ziel.
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"Der heutige Tag ist nicht gerade glücklich für mich verlaufen", erzählte Nagashima. "Ich habe mich stark gefühlt, meine Zeiten waren wirklich gut. Knapp vor dem Ende des Warm-ups hatte ich in Kurve 15 einen Highsider. Der Sturz war eine Schande. Er hat die gute Arbeit des Teams zunichte gemacht, weil ich danach körperlich angeschlagen war."
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"Während des Rennens habe ich auf meine Zähne gebissen. Ich fühlte mich überraschenderweise nicht schlecht und konnte meine Position halten. Nach der roten Fahne mussten wir jedoch einen weichen Reifen montieren, damit war es viel schwieriger. Glücklicherweise gibt es nächste Woche in Barcelona eine weitere Gelegenheit, einiges gutzumachen."
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