Marcel Schrötter: «Finaleinzug knapp verpasst»

Von Jordi Gutiérrez
Moto2
Marcel Schrötter beim Superprestigio Dirt Track

Marcel Schrötter beim Superprestigio Dirt Track

Auch der deutsche Moto2-Pilot Marcel Schrötter nahm am «Superprestigio Dirt Track» in der Sant Jordi Arena in Barcelona teil. Der Bayer war deutlich stärker als bei der letzten Ausgabe.

Erneut war das Superprestigio in Barcelona großartige Veranstaltung mit vielen Stars des Motorradsports. Der Dirt-Track-Event lockte zehn Weltmeister und viele andere WM-Piloten in die Sant Jordi Arena. 9.000 Zuschauer waren live vor Ort, als Marc Márquez den Amerikanischen Flat-Track-Champion Jared Mees besiegte.

Auch der deutsche Moto2-Pilot Marcel Schrötter war mit von der Partie. Er qualifizierte sich am frühen Samstagnachmittag bei schlechten Pistenverhältnissen mit der neuntschnellsten Rundenzeit für den Hauptwettbewerb am Abend. In den Ausscheidungsläufen verpasste er den direkten Einzug in die Finalrennen allerdings knapp. Im Last-Chance-Lauf scheiterte er ebenso knapp am letzte Platz für das Superfinale.

«In jeden Fall war auch die zweite Auflage dieser Veranstaltung eine großartige Erfahrung für mich und es hat auch wieder sehr viel Spass gemacht. Natürlich auch, weil ich dieses Mal erfolgreicher abgeschnitten habe. Ich bin viel schneller in meinen Rhythmus gekommen und ebenso war mein Fahrstil im Gegensatz zum ersten Mal um einiges flüssiger. Von Beginn an war mehr Spaß dabei. Abgesehen davon hat sich allerdings schnell gezeigt, dass eine noch bessere und intensivere Vorbereitung notwendig ist, um sich auch für die Finalläufe zu qualifizieren. Anders als bei meiner Dirt-Track-Premiere hatte ich in dieser Woche mehr Gelegenheit speziell für diese Veranstaltung zu trainieren, aber im Vergleich zu jenem Aufwand, den die Konkurrenz betreibt, kann ich mit dem Erreichten zufrieden sein», fasste der Moto2-WM-Zehnte zusammen.

Schrötter weiß, dass die Spitzefahrer wie Marc Márquez besser vorbereitet und ausgestattet sind. «Die Elite kommt ja mit ihrer gesamten Crew aus der Weltmeisterschaft zu diesem Event und die Motorräder befinden sich ebenfalls auf einem komplett anderen Niveau. Auch wenn mir der knapp verpasste Finaleinzug schwer im Magen liegt, bin ich mit meiner Leistung happy. Der Anreiz ist groß, im nächsten Jahr besser vorbereitet wieder hierher zu kommen. Ich freue mich nun auf die Weihnachtszeit mit zwei, drei Wochen Pause, bevor Anfang Januar das Training wieder beginnt.»

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