Marcel Schrötter/9.: «Top-10 auch Ziel im Qualifying»

Von Waldemar Da Rin
Moto2
Marcel Schrötter auf der Kalex des AGR-Teams in Le Mans

Marcel Schrötter auf der Kalex des AGR-Teams in Le Mans

In Le Mans schaffte Marcel Schrötter es am Freitag in die Top-10, obwohl er nur wenige Minuten mit dem weichen Hinterreifen unterwegs war. «Dafür konnte ich mich schnell steigern», weiß er.

Nach dem Wechsel von der Mistral 610 auf die Kalex und von Öhlins zu WP erlebte Marcel Schrötter keinen zufriedenstellenden Saisonstart. Doch schon in Jerez zeigte der Bayer bis zu seinem Sturz eine konkurrenzfähige Pace. Dies will er in Le Mans mit einem Top-10-Resultat im Rennen bestätigen.

Am ersten Trainingstag erzielte Schrötter Platz 9 der kombinierten Zeitenliste mit 0,7 sec Rückstand auf die Bestzeit von Johann Zarco, aber nur 0,2 sec auf Alex Rins. «Es war eigentlich ein guter Start in das Wochenende, obwohl es lange nicht danach aussah», erklärte Schrötter, der im FP1 nur Platz 17 belegt hatte. «Wir haben erst mit dem härteren Reifen Nummer 1 gearbeitet, der wieder der langsamere der beiden Hinterreifen ist. Auf diesem Reifen fällt es mir schwer, schnelle Zeiten zu fahren, wir haben es trotzdem versucht, um das Bike zu verbessern, denn wir müssen einfach Reifen sparen. Sobald wir auf den weicheren Hinterreifen Nummer 0 umgestiegen sind, war es so, als würde ich eine andere Maschine fahren.»

«Wir sind erst spät auf den weichen Hinterreifen umgestiegen – in den letzten acht Minuten im FP2. Das heißt, dass ich nur drei oder vier gezeitete Runden mit diesem Reifen unterwegs war. Dafür konnte ich mich gleich gut steigern. Wir sind gut dabei. Die ersten Drei sind sehr schnell, aber am Rest sind wir nah dran. Ich fühle mich wohl mit dem Bike. Es ist nun wichtig die Pace zu halten und genau zu analysieren, was ich als Fahrer noch besser machen kann und wie wir das Bike so verändern können, dass es mir dabei hilft. Das Ziel ist, am Samstag unter den Top-10 zu bleiben. Es wäre klasse, wenn wir im Qualifying einen Platz unter den ersten Zehn sichern könnten. Nun müssen wir dranbleiben und konzentriert weitermachen.»

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