Dirk Geiger (KTM/30.): Um 1,3 Sekunden gesteigert

Von Waldemar Da Rin
Moto3
Moto3-Rookie Dirk Geiger findet sich immer besser zurecht

Moto3-Rookie Dirk Geiger findet sich immer besser zurecht

Dirk Geiger zog nach dem Auftakt seines ersten Moto3-Wochenendes ein positives Fazit. Nachholbedarf sieht der PrüstelGP-KTM-Pilot noch beim Anbremsen auf die Kurven des Losail Circuit in Katar.

Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Jason Dupasquier hatte Moto3-Neuling Dirk Geiger keine Probleme mit dem Motorrad am ersten Trainingstag auf dem Losail International Circuit in Katar. Dennoch fehlten dem PrüstelGP-Piloten mit seiner KTM auf die Bestzeit von Markenkollege Raul Fernandez über drei Sekunden. Auf Dupasquier hatte er knappe sechs Zehntelsekunden Rückstand. Trotzdem sagt er: «Es war ab dem ersten freien Training ein sehr positiver Tag. Ich hatte ein gutes Gefühl und konnte mich schnell an das Bike und an die Strecke anpassen, aber die Zeiten sind noch nicht dort, wo wir eigentlich sein wollten.»

Ein Grund dafür sind die Probleme beim Anbremsen, erklärt Geiger: «Ich verliere in jeder Kurve ein bisschen. Da müssen wir uns Stück für Stück heranarbeiten.» Im Vergleich zur ersten Einheit am Freitag scheint das Team aber bereits einen Schritt nach vorne gemacht zu haben, denn Geiger verbesserte sich in der zweiten Session auf dem 5,380 Kilometer langen Kurs um 1,3 Sekunden. Das unterstreicht, dass sich der Mannheimer immer besser einfindet, denn beim dreitägigen Test vor einer Woche hatte er noch eine Zeit von 2:08,243 min gefahren und war nun etwa 0,5 sec schneller. Nach der zweiten Session sagte er: «Ich habe mich mit den neuen Reifen nur auf mich konzentriert. Ich habe versucht, eine schnelle Zeit zu fahren, das hat gut geklappt. Ich habe einen großen Step nach vorne gemacht und bin glücklich.» Allerdings profitierte er bei seiner Zeitenjagd nicht vom Windschatten der Konkurrenz. Somit könnte er sich am Samstag noch einmal steigern.

Vor seinem ersten von vier Grand Prix hat sich Geiger Ziele gesetzt, die er aber nicht konkret formuliert hat: «Es kommt, wie es kommt. Ich konzentriere mich nicht auf einen Platz und sage nicht, dass ich in die Top 20 fahren will. Ich lasse das auf mich zukommen.» Zunächst kommt das dritte freie Training auf ihn zu. Es beginnt am Samstag um 10.55 Uhr (MEZ).

Katar-GP, Moto3, kombinierte Zeitenliste nach FP2:

1. Raul Fernandez, KTM, 2:04,577 min
2. Darryn Binder, KTM, 2:04,698 min, + 0,121 sec
3. Sergio Garcia, Honda, 2:04,723, + 0,146
4. Ogura, Honda, 2:04,922, + 0,345
5. Toba, KTM, 2:04,988, + 0,411
6. Arbolino, Honda, 2:05,227, + 0,650
7. Migno, KTM, 2:05,287, + 0,710
8. Masia, Honda, 2:05,332, + 0,755
9. Fenati, Husqvarna, 2:05,348, + 0,771
10. Deniz Öncü, KTM, 2:05,355, + 0,778
11. McPhee, Honda, 2:05,383, + 0,806
12. Vietti, KTM, 2:05,502, + 0,925
13. Kunii, Honda, 2:05,587, + 1,010
14. Tatay, KTM, 2:05,598, + 1,021
15. Suzuki, Honda, 2:05,606, + 1,029
16. Nepa, KTM, 2:05,612, + 1,035
17. Rodrigo, Honda, 2:05,622, + 1,045
18. Arenas, KTM, 2:05,668, + 1,091
19. Salac, Honda, 2:05,765, + 1,188
20. Alcoba, Honda, 2:05,779, + 1,202
21. Lopez, Husqvarna, 2:05,795, + 1,218
22. Foggia, Honda, 2:05,862, + 1,285
23. Riccardo Rossi, KTM, 2:05,914, + 1,337
24. Yamanaka, Honda, 2:06,086, + 1,509
25. Pawi, Honda, 2:06,117, + 1,540
26. Sasaki, KTM, 2:06,270, + 1,693
27. Pizzoli, KTM, 2:06,295, + 1,718
28. Kofler, KTM, 2:06,981, + 2,404
29. Dupasquier, KTM, 2:07,163, + 2,586
30. Geiger, KTM, 2:07,713, + 3,136
31. José Garcia, Honda, 2:08,302, + 3,725

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