Lorenzo nach Virtual GP: «Ich kam, sah und siegte»

Von Otto Zuber
Jorge Lorenzo holte sich im 5. virtuellen Kräftemessen der MotoGP die Pole und den Sieg

Jorge Lorenzo holte sich im 5. virtuellen Kräftemessen der MotoGP die Pole und den Sieg

Yamaha-Testfahrer Jorge Lorenzo sicherte sich im fünften virtuellen Kräftemessen der MotoGP-Stars auf dem Silverstone Circuit den Sieg – obwohl er einen Crash einstecken musste.

Zum ersten Mal mischte auch Jorge Lorenzo in einem Virtual GP mit: Bei der fünften Ausgabe, die auf dem Silverstone Circuit ausgetragen wurde, verschaffte sich der fünffache Weltmeister am heutigen Sonntag bereits mit der Eroberung der Pole-Position eine gute Ausgangslage. Der Yamaha-Testpilot konnte den Vorteil aber nicht nutzen. Bereits in der zweiten Kurve stieg er ab, weil er von Takaaki Nakagami abgeschossen wurde.

Der LCR-Honda-Pilot aus Japan konnte im Gegensatz zum Mallorquiner weiterfahren und sogar bis zur fünften Kurve in Führung bleiben. Doch ein Sturz machte alle Hoffnungen auf den Sieg zunichte. Statt Nakagami war es nun Tito Rabat, der das Rennen anführte. Aber Lorenzo hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt bereits wieder auf den zweiten Platz vorarbeiten können – auch dank der unfreiwilligen Schützenhilfe einiger Gegner wie Fabio Quartararo und Francesco Bagnaia, die ebenso Crashs einstecken mussten.

Der 33-Jährige aus Palma liess nicht locker und arbeitete sich schliesslich an Rabat vorbei, womit er seinen «Wildcard»-Einsatz mit dem Sieg krönte. Hinter dem 68-fachen GP-Sieger kamen Rabat und Quartararo ins Ziel. Nakagami verpasste das Podest als Vierter nur knapp und seufzte: «Ja, ich hatte einige Kollisionen und am Anfang auch geführt, was ich nicht erwartet habe. Aber dann habe ich einen Fehler gemacht, der mich zurückgeworfen hat. Am Ende bin ich dann leider Quartararo unterlegen, er war einfach zu gut.»

Sieger Lorenzo freute sich: «Wie schon ein römischer Imperator so schön sagte: Veni, Vidi, Vici – ich kam, sah und siegte. In der zweiten Kurve hatte ich zwar einen Crash, aber danach konnte ich konstant aufholen, obwohl mein Hinterreifen etwas überhitzt hat. Es war deshalb nicht einfach, Tito an der Spitze zu schnappen. Dass es am Ende geklappt hat, ist natürlich super.»

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