Bradley Smith: «Ging keine sinnlosen Risiken ein»

Von Otto Zuber
MotoGP

Aprilia-Pilot Bradley Smith wurde im Andalusien-GP vom Chaos in der ersten Kurve eingebremst, liess sich davon aber nicht beirren. Der Brite gab nicht auf und kreuzte die Ziellinie schliesslich als Zwölfter.

Auch das zweite Rennen auf dem Circuito de Jerez endete für Aprilia-Fahrer Bradley Smith mit frischen Punkten: Der 27-Jährige wurde zwar vom Chaos in der ersten Kurve eingebremst und verlor so den Kontakt zu seinem Vordermann. Daraufhin kämpfte er sich allerdings durch das 15-Runden-Hitzerennen und kreuzte die Ziellinie schliesslich – auch dank einiger Stürze von Rivalen – auf dem zwölften Platz. Mit fünf Punkten belegt er nach den ersten beiden MotoGP-Kräftemessen des Jahres den 17. WM-Zwischenrang.

«Wir konnten im Vergleich zum ersten Rennen einige Verbesserungen erzielen, so habe ich den Rückstand auf meinen Vordermann diesmal halten können. Im ersten Rennen habe ich in den letzten zehn Runden noch zehn Sekunden verloren. Doch diesmal konnte ich den Abstand konstant halten, das war positiv», fasste Smith nach dem Zieldurchlauf zusammen.

«Leider habe ich in der ersten Kurve viel Zeit verloren, aber ich traf die cleverste Wahl und ging keine sinnlosen Risiken ein», stellte sich der Rennfahrer aus Oxford selbst ein gutes Zeugnis aus. «Ich hatte zwei Optionen: Entweder ich würde es darauf ankommen lassen, auf dem Gas bleiben und im Kies landen, oder ich würde anhalten und danach wieder von vorne beginnen, was ich auch tat.»

«Es ist schade, ich hätte gerne den Kontakt zu meiner Startgruppe gehalten, aber ich blieb zwei, drei Sekunden hinter Tito. Wenigstens hatte ich so eine Messlatte vor Augen», fügte Smith seufzend an. «Nun will ich die Daten von Aleix Espargaró analysieren und schauen, wo er etwas mehr Speed aus dem Bike herausholen kann.»

«Die Jungs im Team haben auch schon eine Vorstellung davon, woran sie arbeiten wollen, damit wir dann in Brünn einen weiteren Schritt nach vorne machen können. Traditionell ist dies nicht unser bestes Pflaster, deshalb werden wir dort wieder einiges zu tun haben. Aber es wird interessant zu sehen ein, wie das neue Bike im Vergleich zum 2019er-Modell dort funktioniert und wir werden weiter versuchen, das Motorrad zu verbessern, damit wir an die Jungs vorne rankommen können», erklärte der MotoE-Zweite des Vorjahres weiter.

Smith verpasste es auch nicht, sich bei seiner Mannschaft zu bedanken: «Es war extrem heiss und deshalb nicht nur für uns Fahrer eine Herausforderung. Auch das Material wurde stark gefordert und wir haben es geschafft, mit einem komplett neuen Bike zwei volle Renndistanzen abzuspulen, das ist also ein super Job von Aprilia und allen Teammitgliedern.»

Ergebnisse MotoGP Jerez/E, 26. Juli:

1. Fabio Quartararo (F), Yamaha, 41:22,666 min
2. Maverick Vinales (E), Yamaha, +4,495 sec
3. Valentino Rossi (I), Yamaha, +5,546
4. Takaaki Nakagami (J), Honda, +6,113
5. Joan Mir (E), Suzuki, +7,693
6. Andrea Dovizioso (I), Ducati, +12,554
7. Pol Espargaro (E), KTM, +17,488
8. Alex Marquez (E), Honda, +19,357
9. Johann Zarco (F), Ducati, +23,523
10. Alex Rins (E), Suzuki, +27,091
11. Tito Rabat (E), Ducati, +33,628
12. Bradley Smith (GB), Aprilia, +36,306
13. Cal Crutchlow (GB), Honda, +45,683

WM-Stand nach 2 von 13 Rennen: 1. Quartararo, 50 Punkte. 2. Viñales 40. 3. Dovizioso 26. 4. Nakagami 19. 5. Pol Espargaró 19. 6. Rossi 16. 7. Miller 13. 8. Alex Márquez 12. 9. Zarco 12. 10. Morbidelli 11. 11. Mir 11. 12. Bagnaia 9. 13. Oliveira 8. 14. Petrucci 7. 15. Rabat 7. 16. Rins 6. 17. Smith 5. 18. Binder 3. 19. Crutchlow 3.

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