Aleix Espargaró (Aprilia): Frust nach starkem Rennen

Von Johannes Orasche
MotoGP
Im Rennen: Aleix Espargaró (41) vor Dovizioso und Crutchlow

Im Rennen: Aleix Espargaró (41) vor Dovizioso und Crutchlow

Aprilia-Werksfahrer Aleix Espargaró mühte sich mit der RS-GP 20 GP am Sonntag in Aragón durch ein langes MotoGP-Rennen, das ihn am Ende nicht belohnte.

Das zweite MotoGP-Rennen von Aragonien um den «Gran Premio Liqui Moly de Teruel» war für die Aprilia-Mannschaft kaum eine Reise wert. Bradley Smith staubte wegen einiger Ausfälle und Stürze am Ende Platz 15 ab, Teamleader Aleix Espargaró (31) konnte das Rennen nicht zu Ende fahren – und das nach einer bärenstarken Fahrt.

Der ältere der beiden Espargaró-Brüder überholte in der zweiten Rennhälfte Ducati-Star Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow (LCR-Honda) und belegte zum Zeitpunkt seines Ausfalls Rang 9. Für Aprilia wäre es der erste Top-10-Platz seit Brünn gewesen.

«Ich bin sehr enttäuscht, weil ich gewusst habe. Ich wusste, dass es schwierig sein würde von Platz 15 aus. Ich habe dann aber mit Massimo Rivola gesprochen und gesagt, dass ich alles riskieren werde. Der Start war dann gut, ich hatte einen großen Fight mit Iker Lecuona», schildert Espargaró, der gestern seinen 150. Grand Prix für Aprilia absolvierte und seit Brünn (9. August) keinen Top-Ten-Platz mehr erreicht hat. In der WM ist er an die 18. Stelle zurückgefallen. In der Marken-WM hat Aprilia erst 36 Punkte gesammelt, Rivale KTM 143!

«Ich habe Crutchlow und Dovizioso überholt und Ziel auf Quartararo und Viñales aufgeholt. Drei Runden vor dem Ende, als ich Quartararo bereits eingeholt hatte, habe ich versucht ihn zu schnappen. Ich habe im sechsten Gang versucht vorbei zu kommen, leider ist der Motor dann hochgegangen. Das Hinterrad hat komplett blockiert. Daher bin ich weit nach außen gekommen und wäre fast gestürzt.»

Das Fazit des Kämpfers mit Wahl-Wohnsitz in Andorra: «Es ist sehr schade. Wir sind ein sehr gutes Rennen gefahren, wir waren nur drei Sekunden hinter Pol, der auf Platz 4 gelandet ist. Ich habe auf der Bremse wie der Teufel gekämpft, um überholen zu können. Ich habe alles gegeben, was ich hatte – wir waren sehr konkurrenzfähig. Ich bin sehr frustriert!»

Ergebnisse MotoGP Teruel-GP, 25.10.

1. Franco Morbidelli, Yamaha, 23 Runden in 41:47,652 min
2. Alex Rins, Suzuki, +2,205 sec
3. Joan Mir, Suzuki, +5,376
4. Pol Espargaró, KTM, +10,299
5. Johann Zarco, Ducati, +12,915
6. Miguel Oliveira, KTM, +12,953
7. Maverick Viñales, Yamaha, +14,262
8. 
Fabio Quartararo, Yamaha, +14,720
9. Iker Lecuona, KTM, +17,177
10. Danilo Petrucci, Ducati, +19,519
11. Cal Crutchlow, Honda, +19,708
12. Stefan Bradl, Honda, +20,591
13. Andrea Dovizioso, Ducati, +22,222
14. Tito Rabat, Ducati, +26,496
15. Bradley Smith, Aprilia, +31,816
– Aleix Espargaró, Aprilia
– Alex Márquez, Honda
– Pecco Bagnaia, Ducati
– Takaaki Nakagami, Honda
– Brad Binder, KTM
– Jack Miller, Ducati

Stand Fahrer-WM nach 11 von 14 Rennen:

1. Mir, 137 Punkte. 2. Quartararo 123. 3. Viñales 118. 4. Morbidelli 112. 5. Dovizioso 109. 6. Rins 105. 7. Nakagami 92. 8. Pol Espargaró 90. 9. Miller 82. 10. Oliveira 79. 11. Petrucci 71. 12. Binder 67. 13. Alex Márquez 67. 14. Zarco 64. 15. Rossi 58. 16. Bagnaia 42. 17. Lecuona 27. 18. Aleix Espargaró 27. 19. Crutchlow 26. 20. Bradl 12. 21. Smith 12. 22. Rabat 10. 23. Pirro 4.

Konstrukteurs-WM:

1. Yamaha, 208 Punkte. 2. Ducati 171. 3. Suzuki 163. 4. KTM 143. 5. Honda 117. 6. Aprilia 36.

Team-WM:

1. Team Suzuki Ecstar, 242 Punkte. 2. Petronas Yamaha SRT 235. 3. Ducati Team 180. 4. Monster Energy Yamaha MotoGP 176. 5. Red Bull KTM Factory Racing 157. 6. Pramac Racing 128. 7. LCR Honda 118. 8. Red Bull KTM Tech3, 106. 9. Repsol Honda Team 79. 10. Esponsorama Racing 74. 11. Aprilia Racing Team Gresini 39.

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