Aleix Espargaró über Alex Rins: «Sehr viel Pech»

Von Otto Zuber
MotoGP
Aleix Espargaró, der selbst oft mit dem Rennrad unterwegs ist, sprach in Barcelona über den Rennrad-Unfall von Landsmann Alex Rins. Der Aprilia-Werkspilot ist überzeugt: Beim Crash von Rins war viel Pech im Spiel.

Eigentlich hatte Alex Rins beim Heimspiel in Montmeló nach vier Nullern in Folge die Wende schaffen wollen, doch der Suzuki-Werksfahrer nahm gar nicht erst am siebten Rennwochenende des Jahres teil. Denn am Donnerstagvormittag zog er sich bei einem Trainingsunfall auf dem Rennrad einen Bruch der Speiche im rechten Arm zu.

Einen Tag später wurde Rins von MotoGP-Vertrauensarzt Dr. Xavier Mir und seinem Team in der Dexeus-Klinik in Barcelona operiert. Der Eingriff, bei dem der nahe des Handgelenks liegende Bruch mit zwei Schrauben fixiert wurde, verlief wie geplant. Entsprechend zuversichtlich gab sich der 25-Jährige bei seinem Besuch in der Suzuki-Box am Qualifying-Samstag hinsichtlich seiner Teilnahme am nächsten WM-Lauf auf dem Sachsenring.

Für Rins’ Landsmann Aleix Espargaró liegt auf der Hand: Der aktuelle WM-Fünfzehnte hatte bei seinem Sturz einfach Pech. Er betonte zunächst: «Das ist nichts, worüber man Witze machen sollte, denn es tut mir sehr leid für ihn. Er hatte viele Crash und als ich dann von seinem Radunfall und der verhinderten Rennteilnahme las, fühlte ich mit ihm. Denn das wünscht du keinem Kollegen.»

Und der 31-Jährige aus Granollers fügte an: «Es war einfach Pech, ich selbst lege jährlich beinahe 20.000 km auf dem Rennrad zurück und fahre auch wenn es regnet oder schneit. Trotzdem hatte ich in den letzten vier, fünf Jahren keinen Crash. Wenn man trainiert, können Unfälle passieren, und er hatte einfach sehr viel Pech. Vielleicht war er abgelenkt, weil er etwas an seinem Rad eingestellt hat, es lief auf jeden Fall sehr unglücklich.»

MotoGP-Ergebnis, Montmeló, 6. Juni:

1. Oliveira, KTM, 24 Runden in 40:21,749 min
2. Zarco, Ducati, + 0,175 sec
3. Miller, Ducati, + 1,990
4. Mir, Suzuki, + 5,325
5. Viñales, Yamaha, + 6,281
6. Quartararo, Yamaha, + 7,815*
7. Bagnaia, Ducati + 8,175
8. Binder, KTM, + 8,378
9. Morbidelli, Yamaha, + 15,652
10. Bastianini, Ducati, + 19,297
11. Alex Márquez, Honda, + 21,650
12. Marini, Ducati, + 22,533
13. Nakagami, Honda, + 27,833
14. Martin, Ducati, + 29,075
15. Savadori, Aprilia, + 40,291

*zwei Drei-Sekunden-Strafen

Stand Fahrer-WM nach 7 Rennen von 19 Rennen:

1. Quartararo 115 Punkte. 2. Zarco 101. 3. Miller 90. 4. Bagnaia 88. 5. Mir 78. 6. Viñales 75. 7. Oliveira 54. 8. Aleix Espargaró 44. 9. Binder 43. 10. Morbidelli 40. 11. Nakagami 31. 12. Pol Espargaró 29. 13. Bastianini 26. 14. Alex Márquez 25. 15. Rins 23. 16. Petrucci 23. 17. 17. Martin 19. 18. Marc Márquez 16. 19. Rossi 15. 20. Lecuona 13. 21. Marini 13. 22. Bradl 11. 23. Savadori 4. 24. Pirro 3. 25. Rabat 1.

Stand Konstrukteurs-WM:

1. Yamaha 143 Punkte. 2. Ducati 143. 3. KTM 83. 4. Suzuki 82. 5. Honda 52. 6. Aprilia 45.

Stand Team-WM:

1. Monster Energy Yamaha 190 Punkte. 2. Ducati Lenovo 178. 3. Pramac Racing 124. 4. Suzuki Ecstar 101. 5. Red Bull KTM Factory Racing 97. 6. LCR-Honda 56. 7. Petronas Yamaha SRT 55. 8. Repsol Honda 52. 9. Aprilia Racing Team Gresini 48. 10. Esponsorama Racing Ducati 39. 11. Tech3 KTM Factory Racing 36.

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