Pol Espargaró (8./Honda): «Wir haben die beste Pace»

Von Tim Althof
Pol Espargaró

Pol Espargaró

Das Repsol Honda Team gehört in diesem Winter zu den großen Gewinnern. Mit Marc Márquez und Pol Espargaró sind sie bereits nach dem zweiten MotoGP-Testtag in Indonesien bereit für den Saisonstart in Katar in drei Wochen.

Während Marc Márquez am Samstag auf dem Mandalika International Circuit die zweitbeste Rundenzeit fuhr, landete sein Teamkollege Pol Espargaró auf dem achten Rang. Nach zwei von drei Tagen beim MotoGP-Test auf Lombok sind sich die Gegner einig, dass Honda in diesem Jahr eine große Rolle im Kampf um die Spitze spielen wird. Obwohl Espargaró 0,316 Sekunden hinter Spitzenreiter Luca Marini (Ducati) landete, war er im Renntempo auf dem 4,3 km langen Kurs ganz vorne.

Im Interview am Nachmittag zeigte sich der Spanier begeistert von den Fortschritten, die er auf seiner Honda macht. «Es war ein großartiger Tag», freute sich der 30-Jährige. «Das Motorrad reagiert von Tag zu Tag besser und nach diesem Samstag fühlt es sich so an, als wäre das Motorrad bereit für den Saisonstart in Katar.»

«Es ist schön, dass wir jetzt schon so weit sind, in der letzten Saison haben wir das nicht erlebt. In der Pace fürs Rennen war ich einer der schnellsten Piloten, vielleicht sogar der Beste», betonte der Honda-Pilot, der im letzten Jahr nur einen Podestplatz für das Honda-Werksteam erkämpfen konnte und am Ende auf WM-Platz 12 landete.

«Auf die schnelle Runde haben wir ein paar Probleme mit der Vorderbremse, aber das werden wir lösen können. Trotzdem sind wir auch da stark. In der Idealzeit aller Sektoren stehen wir auf Rang 2», sagte Espargaró. «Zusammenfassend lässt sich sagen: Das Bike ist gut und wir sind bereit für den Saisonstart. Trotz der hohen Temperaturen in Malaysia und in Indonesien, bei denen wir zuletzt Probleme hatten, sind wir bereit für Katar. Danke an das Team für die harte Arbeit.»

Mandalika-Test, Samstag (12. Februar):

1. Luca Marini, Ducati, 1:31,289 min
2. Marc Márquez, Honda, 1:31,481
3. Maverick Viñales, Aprilia, 1:31,516
4. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:31,564
5. Joan Mir, Suzuki, 1:31,586
6. Johann Zarco, Ducati, 1:31,586
7. Enea Bastianini, Ducati, 1:31,599
8. Pol Espargaró, Honda, 1:31,605
9. Jorge Martin, Ducati, 1:31,665
10. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:31,725
11. Brad Binder, KTM, 1:31,814
12. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:31,849
13. Alex Rins, Suzuki, 1:31,884
14. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:31,906
15. Takaaki Nakagami, Honda, 1:31,918
16. Alex Márquez, Honda, 1:31,980
17. Fabio Di Giannantonio, Ducati, 1:32,047
18. Miguel Oliveira, KTM, 1:32,200
19. Andrea Dovizioso, Yamaha, 1:32,303
20. Jack Miller, Ducati, 1:32,318
21. Raúl Fernández, KTM, 1:32,401
22. Marco Bezzecchi, Ducati, 1:32,471
23. Remy Gardner, KTM, 1:32,598
24. Darryn Binder, Yamaha, 1:33,053

Mandalika-Test, Freitag (11. Februar):

1. Pol Espargaró, Honda, 1:32,466 min
2. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:32,937
3. Brad Binder, KTM, 1:32,943
4. Alex Rins, Suzuki, 1:33,058
5. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:33,108
6. Jack Miller, Ducati, 1:33,114
7. Maverick Viñales, Aprilia, 1:33,147
8. Joan Mir, Suzuki, 1:33,244
9. Andrea Dovizioso, Yamaha, 1:33,245
10. Jorge Martin, Ducati, 1:33,358
11. Takaaki Nakagami, Honda, 1:33,394
12. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:33,518
13. Johann Zarco, Ducati, 1:33,592
14. Fabio Di Giannantonio, Ducati, 1:33,683
15. Alex Márquez, Honda, 1:33,700
16. Miguel Oliveira, KTM, 1:33,748
17. Marc Márquez, Honda, 1:33,776
18. Enea Bastianini, Ducati, 1:33,954
19. Raúl Fernández, KTM, 1:33,966
20. Luca Marini, Ducati, 1:34,165
21. Marco Bezzecchi, Ducati, 1:34,173
22. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:34,318
23. Darryn Binder, Yamaha, 1:34,495
24. Remy Gardner, KTM, 1:34,603

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