Pecco Bagnaia: «GP21 großartig für MotoGP-Rookies»

Von Tim Althof
Assen-Sieger Francesco Bagnaia kennt die Stärken der Ducati-Bikes. Nach dem Podestplatz von Marco Bezzecchi auf der GP21 auf dem TT Circuit betonte er, wie gut dieses Modell für den MotoGP-Einstieg ist.

Fabio Di Giannantonio, Enea Bastianini und Marco Bezzecchi haben eine Gemeinsamkeit: Alle drei MotoGP-Stars fahren in diesem Jahr auf einer Ducati Desmosedici GP21 aus dem Vorjahr. Doch das bedeutet nicht, dass dieses Bike schlechter ist als die aktuelle GP22. Bastianini hat bereits drei Rennen gewonnen, Di Giannantonio stand in Mugello auf der Pole-Position, am Sachsenring holte er mit Position 8 sein bestes Ergebnis.

Marco Bezzecchi ist wie «Diggia» ein Rookie. Ihm gelang in Assen der erste Podestplatz in der «premier class». Auch Pecco Bagnaia, nach elf von 20 Rennen auf WM-Platz 4, erkennt diese großartige Leistung an.«Wenn man sich die Ergebnisse der Fahrer mit der GP21 anschaut, einige davon sind Rookies, dann sieht man, dass es ein großartiges Motorrad für den Start in der MotoGP-Klasse ist», versicherte der 25-Jährige.

«Bereits im letzten Jahr war das Bike sehr konkurrenzfähig. Als ich 2019 in der MotoGP meine Rookie-Saison absolvierte, war mein Motorrad nicht so gut wie dieses», stellte er klar. «Die Techniker sagten mir damals gleich, dass wir in bestimmten Bereichen einige Zehntel langsamer sind als das Werksbike.»

«Das erste Mal, als ich Marco, Diggia und sogar Enea gesehen habe, wusste ich, dass sie richtig stark sein werden», sagte Bagnaia, der in dieser Woche auf Ibiza einen Autounfall zu verzeichnen hatte. «Ein großartiges Motorrad, es ist sehr nah an meinem Modell dran. Wenn sie über das Limit gehen müssen, dann bekommen sie eventuell ein paar mehr Probleme, aber es ist ein sehr gutes Bike für den Anfang.»

Die Frage nach dem Teamkollegen im Ducati-Werksteam ist weiterhin ungeklärt. Enea Bastianini und Jorge Martin stehen ganz oben auf dem Zettel. Doch auch Luca Marini und Marco Bezzecchi empfehlen sich für dieses Bike. «Marco als Teamkollegen zu haben, wäre schön. Aber ich möchte mich nicht in diese Diskussion einmischen», betonte Pecco. «Egal wer es wird, es ist okay für mich. Es ist nur wichtig, dass er unsere Arbeitsweise versteht, dass er ein Teil des Teams wird.»

MotoGP-Fahrer-WM nach 11 von 20 Grand Prix:

1. Quartararo 172 Punkte. 2. Aleix Espargaró 151. 3. Zarco 114. 4. Bagnaia 106. 5. Bastianini 105. 6. Brad Binder 93. 7. Miller 91. 8. Mir 77. 9. Rins 75. 10. Oliveira 71. 11. Martin 70. 12. Viñales 62. 13. Marc Márquez 60. 14. Bezzecchi 55. 15. Marini 52. 16. Nakagami 42. 17. Pol Espargaró 40. 18. Alex Márquez 27. 19. Morbidelli 25. 20. Di Giannantonio 18. 21. Darryn Binder 10. 22. Dovizioso 10. 23. Gardner 9. 24. Raúl Fernández 5.

Konstrukteurs-WM:
1. Ducati 246 Punkte. 2. Yamaha 172. 3. Aprilia 155. 4. KTM 121. 5. Suzuki 101. 6. Honda 85.

Team-WM:
1. Aprilia Racing 213 Punkte. 2. Monster Energy Yamaha 197. 3. Ducati Lenovo Team 197. 4. Prima Pramac Racing 184. 5. Red Bull KTM Factory 164. 6. Suzuki Ecstar 152. 7. Gresini Racing 123. 8. Mooney VR46 Racing 107. 9 Repsol Honda 100. 10. LCR Honda 69. 11. WithU Yamaha RNF 20. 12. Tech3 KTM Factory 14.

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