Lin Jarvis (Yamaha): Auch 2016 Bikes für Forward?

Von Günther Wiesinger
MotoGP
2014 setzte Yamaha mit Forward erstmals ein drittes MotoGP-Team neben Movistar und Tech3 ein. Dieses Konzept hat gute Aussichten auf eine Fortsetzung im Jahr 2016.

​Lin Jarvis, Managing Director von Yamaha Motor Racing, erwähnte kürzlich in einem Interview, die ideale Anzahl von Yamaha-MotoGP-Fahrern liege bei vier.

Im Exklusiv-Gespräch mit SPEEDWEEK.com liess der Engländer aber durchblicken, dass mit Forward Racing bereits über Material für die Saison 2016 verhandelt wird.

Lin, Yamaha hat 2014 das Forward-Team erstmals mit Werksmaterial ausgestattet und im Vorjahr dadurch die Open-Class mit Aleix Espargaró gewonnen. Wie sehen die Pläne für 2016 aus? Wird Forward auch 2016 mit M1-Motorrädern beliefert?

Lass uns sagen, unsere wichtigste Mission hier in der MotoGP-WM besteht darin, die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Vier Maschinen ist für dieses Vorhaben die ideale Kombination.
Wir haben das Programm mit Forward für zwei Jahren für die Open-Class gestartet und wollten zuerst nur Motorenpakete verleasen; Honda hat 2014 Motorräder verkauft.
Beide Hersteller lieferten somit ihren Beitrag, um die Meisterschaft in einem schwierigen Augenblick mit geringen Teilnehmerzahlen am Leben zu halten.
Wir können jetzt dieses Konzept mit sechs Bikes in Zukunft weiterführen. Wir haben ein gutes System installiert, wir können dieses System mit Engineering-Support gut managen. Da gibt es kein Problem.
Was uns betrifft, könnten wir also leicht mit Forward auch in der Zukunft weitermachen. Natürlich müssen die Bedingungen korrekt sein; sie müssen einen Wert für Yamaha und für das Team haben. Das ist wichtig.

Suzuki und Aprilia werden 2016 noch keine Kundenteams ausrüsten. Es wäre also sinnvoll, zumindest auch 2016 sechs Yamaha in der MotoGP-WM einzusetzen?

Ja, ich denke, im Grunde ist das richtig. Wir befinden uns bereits in Diskussionen mit Forward Racing für die nächste Saison. Es gab dazu auch in Barcelona wieder Meetings.
In naher Zukunft sollten wir und sie gemeinsam entscheiden, wie wir dieses Programm ausbauen und weiterführen.

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