Aleix Espargaró: «Set-up-Probleme, aber gute Zeit»

Von Sharleena Wirsing
Suzuki-Pilot Aleix Espargaró erreichte am Donnerstag in Assen Platz 8, doch er verlor übersichtliche 0,4 sec auf die Bestzeit. Rookie Maverick Viñales landete mit der GSX-RR auf dem zehnten Rang.

0,407 sec Rückstand auf die Bestzeit von Dani Pedrosa bedeuteten für Suzuki-Star Aleix Espargaró den achten Platz der kombinierten Zeitenliste am Donnerstag.

2014 stand der Spanier mit der Forward-Yamaha in Assen auf der Pole-Position und eroberte den vierten Platz im Rennen. Was ist 2015 möglich? «Es war ein seltsamer Tag, weil wir Schwierigkeiten hatten, ein besseres Set-up für meine Maschine zu finden. Ich mag diese Strecke sehr, aber ich vermisse noch etwas, um mich völlig wohlzufühlen. Zwischen FP1 und FP2 haben wir fast alles im Hinblick auf Elektronik und Set-up umgestellt. Wir begannen mit den Daten aus Aragón und vesuchten, uns zu verbessern. Es gab keinen großen Unterschied zwischen den weichen und harten Reifen. Daher konzentrierte ich mich auf die harten Reifen, denn im nächsten Jahr werden wir härtere Reifen erhalten. Ich liege nun unter den Top-10 und meine Zeit ist ziemlich gut. Auch die erste Einschätzung der Pace ist positiv. Daher bin ich zuversichtlich für den Freitag.»

Maverick Viñales will in Assen an seine Glanzleistung aus Barcelona anknüpfen. Dort erreichte er mit Platz 6 das bisher beste Saisonergebnis für ihn und Suzuki. «Wir haben noch viel Arbeit vor uns», betonte der Spanier nach Platz 10 am Donnerstag in Assen.

«Die Maschine spricht gut auf unsere Änderungen an, aber wir müssen noch das beste Set-up finden. Zudem muss ich die Linien besser verstehen. Dies ist eine sehr anspruchsvolle Strecke, die sich stark von den anderen Kursen unterscheidet. Ich habe noch Probleme, effektiv zu fahren, vor allem auf dem letzten Teil der Strecke. Für den Freitag bin ich zuversichtlich, weil unsere Pace positiv ist. Nun muss ich auf einer einzelnen Runde effektiver sein. Es ist auch ein Vorteil, dass ich im Q2 bin, wenn das Wetter umschlagen sollte», weiß Viñales.

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