Endlich eine gute Idee: Projekt von Dorna und ADAC

Von Andreas Gemeinhardt
Northern Europe Cup
Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta (li.) und ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk

Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta (li.) und ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk

Während des MotoGP-Rennens auf dem Red Bull Ring haben sich ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk und Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta auf eine engere Nachwuchsförderung verständigt.

Spätestens ab dem Jahr 2019 werden der European Talent Cup, organisiert von MotoGP-Promoter Dorna, und die Standardklasse des ADAC Northern Europe Cup nach dem gleichen Reglement ausgetragen. Auch die weitergehende Förderung in die nächsthöheren Klassen wird in den Serien einheitlich sein. Die Details zur Zusammenarbeit werden in den nächsten Monaten ausgearbeitet.

Damit ist es für die Nachwuchspiloten zukünftig unerheblich, ob sie im ADAC Northern Europe Cup oder in einem der Dorna Talent Cups starten, denn in beiden Serien herrschen dieselben Voraussetzungen. Aufgrund des identischen Reglements sparen die Teilnehmer auch Reisekosten, da die jungen Talente an der an ihrer Heimat nächstgelegenen Serie teilnehmen werden.

«Mit dem neuen Konzept schaffen wir eine europaweite Vergleichbarkeit zwischen den Nachwuchstalenten», erklärte Tomczyk. «Denn in den Nachwuchsserien ist Chancengleichheit sichergestellt. Ich freue mich, dass die Dorna so intensiv mit uns zusammenarbeitet und wir dadurch eine starke und europaweite einheitliche Nachwuchsförderung darstellen können.»

«Die Nachwuchsförderung des ADAC beeindruckt mich schon lange», beteuerte Ezpeleta. «Der ADAC Northern Europe Cup hat sich in den vergangenen zwei Jahren sehr gut entwickelt. Wir brauchen kein Wettrennen zwischen den Nachwuchsserien, sondern wollen, dass sich die besten Nachwuchstalente europaweit an einem einheitlichen Standardweg in die Weltspitze orientieren können.»

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