Zweiter in Lauf 2: Loris Baz hörte auf Ten Kate
Sein Heimrennen in Magny-Cours war das erfolgreichste Rennwochenende von Loris Baz in der Superbike-WM 2020. Dass er im zweiten Lauf sogar die Werkspiloten Jonathan Rea und Chaz Davies besiegte, verdankt er seinem Team.
Loris Baz machte beim Superbike-Meeting in Magny-Cours ein dickes Ausrufezeichen hinter seinem Namen. In den beiden Hauptrennen wurde der 27-Jährige als Zweiter jeweils bester Yamaha-Pilot, dazu fuhr er im Superpole-Race als Sechster in die Punkte.
Mit 44 Punkten ist der Franzose nach Kawasaki-Star Jonathan Rea (50 Punkte) der erfolgreichste Teilnehmer und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf Platz 8.
"Das Podium im zweiten Lauf stimmte mich noch glücklicher, weil ich solche Bedingungen überhaupt nicht mag. Ich mag es, wenn es richtig regnet. Je mehr es regnet, umso schneller bin ich", erklärte Baz im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Wenn aber nur die Strecke nass ist, habe ich schon immer Probleme. Dann werden die Reifen zu heiß, wie es bei mir im Superpole-Race der Fall war. Ich musste mich zusammenreißen, dass ich nicht zu sehr pushe und mir damit die Reifen zerstöre."
Während alle anderen Superbike-Piloten den weicheren Regenreifen verwendeten, setzt Baz als einziger auf den härteren Standardreifen.
"Ich bin froh, dass ich auf meinen Crew-Chief gehört habe und den härteren Regenreifen genommen habe. Ich hatte damit gerechnet, dass ich damit anfangs langsam sein würde, aber das Gegenteil war der Fall", staunte der Yamaha-Pilot. "Natürlich bin ich jetzt überglücklich. Das war wieder ein starkes Rennwochenende von uns, bei dem wir viele Punkte sammeln konnten. Es war auch schön, dass einige Fans da waren, so konnten auch ein paar Freunde und Familie dabei sein. Ein Sieg wäre noch schöner gewesen, Scott hatte aber mir aber ein wenig voraus."
"Zweiter zu werden ist auf jeden Fall besser, als zu stürzen. Ein gutes Ergebnis hilft sicher auf für die Zukunft. Ich schaue schon immer mehr auf die Performance über die gesamte Saison und nicht nur ein Meeting. Und aus meiner Sicht haben Ten Kate und ich einen richtig guten Job gemacht."
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