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Misano-Held Rinaldi: «Schlange in Dovis MX-Stiefel»

Mit den Plätzen 1, 1 und 2 ist Michael Rinaldi der erfolgreichste Fahrer des Superbike-WM-Wochenendes in Misano. In der Gesamtwertung hat der Ducati-Werksfahrer einen Riesenschritt nach vorne gemacht.

Superbike WM

Im Artikel erwähnt


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Es gab berechtigte Zweifel daran, ob es klug war von Ducati, den 32-fachen Laufsieger und mehrfachen Vizeweltmeister Chaz Davies gegen den neun Jahre jüngeren Michael Rinaldi auszutauschen. Sollte der Italiener auch in den kommenden Events ähnliche Leistungen wie in Misano abrufen können, dann war es ein gelungener Schachzug.

Denn Rinaldi zeigte nach seinen drei Podestplätzen in Aragon 2020 seine beste Leistung in der Superbike-WM und brauste bei seinem Heimrennen in Misano auf die Plätz 1, 1 und 2. Lediglich Yamaha-Ass Toprak Razgatlioglu war im zweiten Hauptrennen stärker und kam 1,286 sec vor dem 25-Jährigen ins Ziel.

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Rinaldi sammelte 57 von 62 möglichen Punkten und hat jetzt 82 auf dem Konto. Das bedeutet Rang 5, nur noch sechs Punkte hinter dem Vierten Alex Lowes (Kawasaki).

"Ich habe auch im zweiten Hauptrennen 100 Prozent gegeben, der Unterschied waren die Streckenbedingungen", erklärte Rinaldi seine einzige Niederlage. "Es war heißer, dadurch verändert sich die Strecke und damit das Gefühl für das Motorrad. Ich musste viel höheres Risiko eingehen. Meine Strategie war, erneut in Führung zu gehen und vorneweg zu fahren. Auf der Boxentafel wurde mir aber angezeigt, dass mich einer einholt. Da gab ich bereits alles. Toprak überholte mich und fuhr weg. Ich gab wirklich alles, um zu kontern, dabei stürzte ich zweimal fast. Die letzten Runden wurde mir klar, dass ich ihn nicht einholen kann. Also sagte ich mir, dass Platz 2 besser ist als ein Crash. Es ärgert mich, ich war so nahe dran an diesem Sieg."

"Toprak war einfach besser als ich", ergänzte Rinaldi im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Nach dem Sieg am Samstag vermieden wir das Risiko, etwas am Motorrad zu ändern. Dann hast du zwar das gleiche Motorrad, kannst dich aber auch kaum verbessern. Die höhere Asphalttemperatur brachte mich so weit zum Straucheln, dass ich Zweiter statt Erster wurde."

Für Ducati ist es eine Erlösung, dass sie nicht nur auf Vizeweltmeister Scott Redding hoffen müssen, der in Misano dreimal Vierter wurde. Und natürlich feierten die täglich 5000 Fans auf dem Misano World Circuit ihren Lokalhelden Rinaldi. Nach den Rennen stand auch sein Handy nicht mehr still. "Am Samstag habe ich eineinhalb Stunden damit verbracht zu antworten, und das waren noch lange nicht alle", erzählte der Aruba-Zögling.

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Eigentlich wollte auch MotoGP-Star Andrea Dovizioso nach Misano kommen, ein guter Freund von Rinaldi. "Wegen der Covid-Regeln konnten wir ihm keinen Fahrerlagerpass organisieren", schilderte der Ducati-Pilot. "Am Freitag schickte er mir dann eine Textnachricht, dass er lieber zum Motocross fahren gehe, weil ich sowieso vorne bin. Ich habe ihm geantwortet, dass ich ihm nächstes Mal eine Schlange in seine MX-Stiefel packe – er hasst Schlangen."

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1

Nicolò Bulega

Aruba.it Racing - Ducati

248

2

Iker Lecuona

Aruba.it Racing - Ducati

166

3

Sam Lowes

Elf Marc VDS Racing Team

99

4

Miguel Oliveira

ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team

85

5

Yari Montella

BARNI Spark Racing Team

82

6

Alex Lowes

Bimota by Kawasaki Racing Team

82

7

Álvaro Bautista

BARNI Spark Racing Team

81

8

Lorenzo Baldassarri

Team GoEleven

78

9

Axel Bassani

Bimota by Kawasaki Racing Team

67

10

Andrea Locatelli

Pata Maxus Yamaha

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