Jonathan Rea bestraft – er stand Philipp Öttl im Weg
Von Startplatz 15 hatte Philipp Öttl (Go Eleven Ducati) eine schwierige Ausgangslage für das erste Superbike-Rennen auf der indonesischen Insel Lombok. In seiner besten Runde im Qualifying kam ihm Johnny Rea in die Quere
Nach seinem
Rea entschuldigte sich nicht nur persönlich, sondern auch öffentlich. "Das tut mir wirklich leid", unterstrich der Nordire. "Bassani hatte mich die Kurven zuvor gestört, woraufhin ich ohne Gas ausrollte. Als ich mich umschaute, war Öttl da. Es gibt keine Ausrede, ich kann mich nur entschuldigen."
Öttl qualifizierte sich deshalb nur als 15., Rea wurde für das erste Rennen am Samstag vom fünften Startplatz um drei Positionen nach hinten strafversetzt.
"Mein Start war gut und die Anfangsphase okay", beschrieb Öttl seinen Rennverlauf. "Die Bedingungen ändern sich aber jedes Mal und wir waren immer ein bisschen hinterher. Vor allem in der vorletzten Kurve verliere ich viel, dort fehlt es mir an Vertrauen beim Reinfahren. Dort machte ich auch einen Fehler und verlor den Anschluss zu Lecuona. Dann fehlte mir die Orientierung, wenn ich mit einem anderen fahre, ist es nicht so schlimm. Es fehlt nicht viel, aber eben das letzte bisschen."
Während
Als Öttl zu dieser Gruppe abreißen lassen musste, fuhr er ein einsames Rennen als 13. und brachte drei weitere WM-Zähler nach Hause. Gesamt hat er damit 23 und liegt auf dem tadellosen neunten Gesamtrang. In der Privatfahrerwertung ist er Dritter hinter Bassani und Petrucci.
Beim Saisonstart in Australien hatte Philipp mit dem sechsten und fünften Platz am Sonntag für einen Kracher gesorgt, doch schon damals war ihm klar, dass auch schwierige Wochenenden kommen würden. "Letztes Jahr wurde ich mit 22 sec Rückstand in Assen Siebter, heute mit 26 sec 13.", zählte der 26-Jährige auf. "Der Level der Meisterschaft ist hoch. Wenn du an einem Wochenende nicht 100-prozentig dabei bist, nicht das gute Setting findest oder einfach etwas hinterherhinkst, dann ist das schwierig aufzuholen. Wir versuchen alle unser Bestes, hätte wenn und aber ist halt nicht. Manchmal tut man sich schwerer oder leichter."
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