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Yamaha: Johnny Rea fragt sich, was er verbrochen hat

Im sechsten Lauf der Superbike-WM 2024 hat Yamaha-Neuzugang Jonathan Rea als Achter im zweiten Hauptrennen in Barcelona endlich seine ersten Punkte erobert. Der Rekordchampion ermahnt sich zur Geduld.

Superbike WM

Im Artikel erwähnt


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Beim Start zum ersten Rennen am Samstag verbrannte Jonathan Rea auf dem Circuit de Catalunya die Kupplung seiner R1 und entschuldigte sich anschließend brav beim Yamaha-Werksteam.

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Im Sprintrennen am Sonntagvormittag setzte sich das Drama fort. "Mein Start war schlecht, dann hatte ich Schwierigkeiten beim Runterschalten", fasste Rea zusammen. "Das Problem begann mit Startplatz 13. Selbst mit einem guten Start erreichst du Kurve 1 mehr oder weniger auf der gleichen Position. Wenn du in der Superbike-WM heute nicht in der ersten oder zweiten Gruppe bist, dann ist der Verlauf deines Rennens vorgezeichnet."

Im zweiten Hauptrennen am Sonntagnachmittag konnte sich Rea auf Platz 8 vorarbeiten und damit seine ersten Punkte der Saison 2024 einfahren. "Ich war in einer Gruppe mit Petrucci, van der Mark, den beiden Lowes’ und Gardner, fuhr aber zu konservativ, weil ich ohne das Rennen am Samstag den Reifenverschleiß nicht richtig einschätzte. Ein hartes Wochenende, aber wenigstens habe ich jetzt ein paar Punkte."

Nach dem Desaster beim WM-Auftakt Down Under haben Rea und seine Crew im Barcelona-Test Fortschritte erzielt, konnten das in den Rennen aber nicht in gute Ergebnisse ummünzen.

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"In Australien hatten wir viele Probleme, ich war weder mit dem Motorrad noch der Abstimmung glücklich", schilderte der sechsfache Weltmeister. "Ich suchte nach etwas, das wir nicht finden konnten. Hier arbeiteten wir, wie es sich gehört, das Setup war ganz gut. Das Layout der Strecke in Barcelona kommt der R1 aber nicht entgegen, wir taten uns beim Überholen schwer. Ich hoffe, ich erwarte nicht, dass ich in Assen das gleiche Gefühl habe, wir weiterarbeiten können und ich näher an den Top-5 oder dem Podium bin. Mir fehlten nur 1,5 sec zu den Top-5, aber wir wollen mehr. Insgesamt war unsere Leistung enttäuschend. Aber wir stehen, wo wir stehen und müssen einen Weg finden."

Rea betonte, dass er so einen schwierigen Saisonstart "definitiv nicht" erwartet hat. "Ich liebe das Bike und den Charakter des Motors. Aber damit wirklich schnell zu sein, ist schwer. Wir haben viel langsamer Fortschritte erzielt, als ich erwartet hatte. Und viel langsamer als nötig. Wir müssen trotzdem unseren Prozessen trauen und daran glauben, dass wir es besser können. Noch schlimmer wäre, wenn ich alles geben würde und das Bike perfekt wäre und wir stünden trotzdem dort, wo wir sind. Aber nein, wir können uns in vielen Bereichen verbessern. Wir werden es schaffen, wir haben sehr intelligente Leute in der Yamaha-Box. Wenn wir alles zusammenfügen, dann werden wir viel stärker als Platz 8 sein. Deshalb bin ich auch nicht extrem enttäuscht, wo wir stehen. Ich muss geduldig sein, in den ersten Rennen sind viele seltsame Dinge passiert. Ich weiß nicht, was ich getan habe. Vielleicht habe ich ein Tier auf der Straße verletzt oder sonst etwas verbrochen."

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