Yamaha bei der SBK in Magny-Cours: Das war gar nichts
Die Verletzung von Jonathan Rea war nur ein Tiefpunkt für Yamaha beim Meeting der Superbike-WM 2024 in Magny-Cours. Von Podestplätzen war man weit entfernt und es gab kein Top-5-Finish.
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Yamaha stürzte in Frankreich beim achten Saisonmeeting tiefer in die Krise. Dass im Vorfeld bei Giansanti Racing Dominique Aegerter durch Alessandro Delbianco ersetzt werden musste und dass sich Werkspilot Jonathan Rea im Superpole-Race bei einem unverschuldeten Sturz verletzt hatte, war sicher keine Hilfe. Die schwierigen Bedingungen waren indes für alle gleich. Dass man erstmals weniger WM-Punkte einfahren konnte als Honda und damit schlechtester Hersteller war, ist für Yamaha maximal bedenklich!
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Im ersten Lauf kreuzte Andrea Locatelli (Pata Prometeon) als bester Yamaha-Pilot auf der achten Position die Ziellinie. Am Sonntag sorgte im Superpole-Race und im zweiten Rennen jeweils Remy Gardner (Giansanti Racing) als Neunter und Sechster für das beste Finish. Von den Top-5 war Yamaha mit seinem jeweils besten Fahrer 28, 5 und 7 sec entfernt – ein Debakel. In der Gesamtwertung ist Locatelli als WM-Sechster weiterhin Aushängeschild des Herstellers mit den gekreuzten Stimmgabeln im Logo. Der Italiener erreichte in Frankreich in den Hauptrennen die Plätze 8 und 9; im Superpole-Race sah er nicht das karierte Tuch. "Insgesamt war es ein wirklich schwieriges Wochenende, an dem wir nicht viele Punkte mit nach Hause nehmen konnten", musste Locatelli zugeben. "Es waren schwierige Bedingungen, hauptsächlich im ersten Lauf, und wir haben eine Chance auf einen möglichen Podiumsplatz sausen lassen. Im Sprint hatte ich das Gefühl, dass ich eine vielversprechende Chance hatte, aber ich wurde von Petrucci abgedrängt und stürzte. In Rennen 2 haben wir keinen Schritt nach vorn gemacht, weil die Abstimmung nicht perfekt war. Ich hatte geglaubt, dass wir mehr erreichen können."
Auch Gardner musste einen Sturz hinnehmen, allerdings im ersten Rennen. "Am Sonntag lief es definitiv besser", ätzte der 26-Jährige. "Im Sprint haben wir unser Ziel erreicht und ich konnte in Rennen 2 aus der dritten Reihe starten. Dort war meine Pace nicht so schlecht. Ich konnte einige gute Positionskämpfe für mich entscheiden, um auf dem sechsten Platz ins Ziel zu kommen. Wir wollen mehr, aber wenn man bedenkt, wo wir gestartet sind, sollten wir das als einen guten Sonntag ansehen."
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