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Jonathan Rea resigniert: 2025 wird nicht viel besser

Superbike-Rekordchampion Jonathan Rea (Yamaha) egalisierte mit seinem fünften Platz am Samstag in Estoril sein bestes Ergebnis in einem Hauptrennen in diesem Jahr. Er kämpft offensichtlich mit stumpfen Waffen.

Superbike WM

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In Assen eroberte Jonathan Rea auf nasser Strecke seine erste Pole-Position mit der Yamaha, in Estoril schaffte er es bei ähnlichen Verhältnissen als Dritter erneut in die erste Startreihe – neben Polesetter Toprak Razgatlioglu (BMW) und Danilo Petrucci (Ducati).

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Im ersten Rennen am Samstagnachmittag kam Rea als Dritter aus der ersten Runde zurück, wurde bis zur Halbzeit aber bis auf Platz 7 durchgereicht. Der Nordire hat für jeden sichtbar nichts von seinem Fahrkönnen eingebüßt, kämpft auf der Yamaha aber mit stumpfen Waffen. Er hatte weder den Ducati-Piloten Bautista und Bulega etwas entgegenzusetzen noch Alex Lowes auf der Kawasaki und auch nicht Iker Lecuona auf der Honda. Dass er als Fünfter die Zielflagge sah, hat Johnny den vor ihm gestürzten Locatelli und Bautista zu verdanken.

"Dass ich mein bestes Ergebnis in einem langen Rennen egalisiert habe, ist positiv", hielt Rea fest. "Schwierigkeiten bereitete mir vor allem die fehlende mechanische Traktion aus engen Kurven heraus. Stark waren wir dafür auf der Bremse und im Kurvenscheitel. Unsere Schwächen müssen wir aufpolieren – mal sehen, was sich dort machen lässt."

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Die Gegner auf BMW, Ducati, Kawasaki und Honda sind sich einig: Yamaha hat inzwischen das Paket mit der geringsten Schlagkraft.

Halten wir uns vor Augen, dass im September das neue Homologationsmodell der R1 präsentiert wurde und seither zum Einsatz kommt, sind das keine rosigen Aussichten für Rea, Locatelli, Aegerter und Gardner für 2025. Denn der Motor ist kein Schritt nach vorne.

"Der Schlüsselbereich, in dem wir uns (im Rahmen des Reglements – der Autor) verbessern können, ist die Elektronik", meint der 119-fache Laufsieger Rea. "Vor allem bei der Motorbremse mit zugedrehtem Gas. Diesbezüglich hatte ich bei der Yamaha seit dem ersten Tag das Gefühl, dass wir besser werden können, uns gelangen bisher aber keine großen Fortschritte. Die mechanische Traktion muss ebenfalls besser werden, ich kann das Potenzial von neuen Reifen nicht maximal nutzen. Ich habe eine Liste mit vielen kleinen Dingen, wo wir besser werden müssen. All’ diese Kleinigkeiten können uns bezüglich der Ergebnisse einen Schritt vorwärtsbringen. Damit wir um Siege und Podestplätze kämpfen können, braucht es viel. Es ist unrealistisch, dass wir das innerhalb einer Saison erreichen."

"Wir können nicht auf magische Weise viele PS finden, auch wenn ich nicht weiß, wie die Regeln mit den Concessions für uns arbeiten werden", bemerkte Rea beim Treffen mit SPEEDWEEK.com in Portugal. "Für mich auf dem Motorrad ist es schwierig ein Rennen zusammenzubekommen, wenn ich dauernd in einem Bereich überholt werde, wo man die Zeit geschenkt bekommt. Ich muss aber auch sagen, dass Locatelli den gleichen Motor hat wie ich und zu Rennbeginn in Estoril hervorragende Arbeit geleistet hat. Er wurde auch ständig angegriffen und fand seinen Weg. Am Ende gibt es aber nichts, was Motorleistung ersetzen kann. Wir haben, was wir haben und versuchen das Motorrad in sämtlichen anderen Bereichen zu maximieren. Insgesamt macht Loka einen besseren Job als ich, das widerspiegelt auch seine Position im WM-Stand. Wir sind mit unserem Paket am Limit, deshalb kann ich auch nicht sagen, dass ich nach den Wintertests in der nächsten Saison stärker sein werde – nein. Wir treiben uns alle gegenseitig an und pushen. Für uns ist es hart, dass Hersteller, die letztes Jahr strauchelten, Super-Concessions erhielten und jetzt sogar besser sind als das Durchschnittsmotorrad."

"Alex Lowes konnte mich gleich überholen", nannte Rea ein Beispiel aus dem Estoril-Rennen, in dem er gegen seinen langjährigen Kawasaki-Teamkollegen auf der Geraden wehrlos war. "Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich im Vorjahr Toprak oder Loka so überholen konnte. Mein Motorrad letztes Jahr war lediglich einen Tick besser als die Yamaha, verglichen mit den anderen waren wir aber langsam. In Aragon brauchten die Ducati den Großteil der Gegengerade, um Alex zu überholen. Es ist offensichtlich, wo wir uns verbessern müssen. Ich vertraue meinen Ingenieuren, habe eine Box voller guter Leute und auch im Hintergrund bei Yamaha Motor Racing. Sie sind sehr clever und leisten das Beste mit dem, was sie haben."

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2

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Aruba.it Racing - Ducati

166

3

Sam Lowes

Elf Marc VDS Racing Team

99

4

Miguel Oliveira

ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team

85

5

Yari Montella

BARNI Spark Racing Team

82

6

Alex Lowes

Bimota by Kawasaki Racing Team

82

7

Álvaro Bautista

BARNI Spark Racing Team

81

8

Lorenzo Baldassarri

Team GoEleven

78

9

Axel Bassani

Bimota by Kawasaki Racing Team

67

10

Andrea Locatelli

Pata Maxus Yamaha

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