Best Pairs: Das deutsche Team ging in Dänemark unter

Von Jan Sievers
Speedway Best Pairs

Dänemark ist nach dem Gewinn von Speedway-Best-Pairs inoffizieller Paar-Weltmeister. Deutschland scheiterte beim letzten Rennen der Serie in Esbjerg kläglich und wurde Letzter.

Mit einem satten Vorsprung von vier Zählern ging das dänische Team beim letzten von drei Läufen zur Speedway-Best-Pairs-Serie ins Rennen. Auf ihrer Heimbahn in Esbjerg ließ Dänemark mit Nicki Pedersen und Niels-Kristian Iversen nichts anbrennen, dominierte die Vorläufe und stand bereits vor dem Tagesfinale als Gesamtsieger fest. In der Vorrunde mussten die Dänen lediglich einen Punkt abgeben.

Spannend bis zum Schluss war der Kampf um die weiteren Plätze. Polen und Güstrow-Gewinner Russland lagen vor dem Rennen in Esbjerg punktgleich auf dem zweiten Rang. Als Vorrunden-Gewinner qualifizierte sich Dänemark als einziges Team direkt für das Finale. Polen und Russland hätten als Zweiter und Dritter nach den Vorläufen im Race-off um den letzten Finalplatz kämpfen sollen, im Finale wäre es dann um den zweiten und dritten Platz in der Gesamtwertung gegangen.

Wegen starken Regens wurde das Rennen jedoch wie bereits in Güstrow nach den 21 Vorläufen abgebrochen und gewertet. Da Polen in der Vorrunde mehr Punkte als Russland sammelte, wurden sie als Zweiter gewertet und sind somit auch Gesamtzweiter der inoffiziellen Paar-Weltmeisterschaft.

Das deutsche Team wurde nach dem grandiosen vierten Platz in Güstrow Letzter. Lediglich Kevin Wölbert enttäuschte nicht. Der Heidhofer holte neun der zehn deutschen Laufpunkte und machte besonders durch den Sieg gegen Ex-Weltmeister Chris Holder auf sich aufmerksam.

Für alle drei deutschen Fahrer war es der erste Auftritt in Speedway-Best-Pairs in diesem Jahr. Wölbert war bereits für das Rennen in Güstrow nominiert, durfte dort aber nicht starten, weil ihm sein Arbeitgeber Edinburgh keine Freistellung von der britischen Premier League gab.

Da zeitgleich zu dem Rennen in Esbjerg im bayerischen Landshut die Qualifikation zur Speedway-Team-Weltmeisterschaft stattfand, musste Deutschland auf Fahrer wie Martin Smolinski und Tobias Busch verzichten.

Ergebnisse Speedway Best Pairs Esbjerg/DK:

Vorläufe:


1. Dänemark, 29 Punkte

Nicki Pedersen 16

Niels-Kristian Iversen 13

Peter Kildemand N


2. Polen 24

Jaroslaw Hampel 14

Piotr Pawlicki 10

Krzysztof Buczkowski N



3. Russland 20

Grigorij Laguta 10

Artem Laguta 10



4. Schweden 16

Thomas H. Jonasson 6

Peter Ljung 0

Linus Sundström 10



5. Großbritannien 14

Rory Schlein 8

Robert Lambert 6



6. Australien 13

Chris Holder 11

Max Fricke 2

Davey Watt 0



7. Deutschland 10

Kevin Wölbert 9

Tobias Kroner 1

René Deddens 0



Endstand nach 3 Rennen:


1. Dänemark 28 Punkte

2. Polen 22

3. Russland 20

4. Schweden 10

5. Australien 10

6. Deutschland 5

7. USA 3

8. Großbritannien 3

9. Lettland 1

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