City-Team: Super Teamgeist, trotzdem Letzter

Von Michael Schubert
Speedway Best Pairs

Kai Huckenbeck konnte beim Auftakt der Speedway-Best-Serie im polnischen Thorn als Einziger des deutschen City-Teams überzeugen. Die Analyse von Tobias Kroner.

Auch wenn das Ergebnis am Ende mit dem letzten Platz wie erwartet ausfiel, ziehen Tobias Kroner und seine Mannschaftskollegen vom City-Team eine positive Bilanz vom Best-Pairs-Auftakt in Thorn.

«Dieses Rennen war für uns drei Neuland» so Tobias Kroner, der die Geschehnisse zunächst einmal sacken lies, um mit einer gewissen Distanz ein Fazit vom letzten Samstag zu ziehen. «Wir alle drei kannten die Bahn nur von TV-Bildern. Als wir vor dem Rennen einen Rundgang absolvierten mussten wir jedoch feststellen, dass die realen Verhältnisse komplett anders waren als erwartet.»

Ohne Training ging es zur Sache, wobei Kai Huckenbeck, Tobias Busch und Kroner von Beginn an ihre Aufgaben gut meisterten. «Wir haben bereits im ersten Lauf gemerkt, wo die Prioritäten gesetzt werden.»

Einmal mehr zeigte sich jedoch der Unterschied zu den Profis. Kroner: «Bereits am Start waren es entscheidende Meter, die uns fehlten. In der ersten Kurve konnten wir nicht angreifen und so mussten wir versuchen, das Optimale für uns heraus zu holen.»

Während Huckenbeck beachtliche neun Punkte einfuhr, wurden es für Kroner und Busch nur je einer.

Deklassiert wurden der 30-jährige Dohrener und seine Mannschaftskollegen nicht, sie agierten in Schlagdistanz. Nach dem Rennen war Kroner voll des Lobes über die Harmonie, die sich bereits im Vorfeld des Rennens abzeichnete: «Wir haben und gegenseitig geholfen und vor jedem Lauf die Positionen abgestimmt. Das war schon ein echtes Mannschaftsgefüge, welches wir präsentiert haben.»

Kroner abschließend: «Wir gehen trotz der Platzierung in Thorn mit einem positiven Gefühl in die nächsten Rennen und freuen uns auf die kommenden Aufgaben. Wir sind uns unserer Rolle bewusst und können nur gewinnen. Mit etwas mehr Selbstvertrauen und mit unserem guten Teamgeist können wir vielleicht schon in Landshut für eine Überraschung sorgen.»

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