Supersport-WM

Randy Krummenacher (MV Agusta): Das ist die Realität

Von - 28.11.2019 19:06

Nur eine halbe Sekunde langsamer als die schnellste Rennrunde in Jerez, Bester der neun Supersport-Piloten: Für Weltmeister Randy Krummenacher hätte der erste Tag mit MV Agusta kaum besser laufen können.

«Die Realität ist, dass sich das Motorrad gut anfühlt», grinste Randy Krummenacher, als sich SPEEDWEEK.com nach dem ersten von zwei Testtagen in Jerez mit ihm traf. «Ich stehe hinter diesem Projekt und bin überzeugt, dass wir auch mit diesem Motorrad gewinnen können. Natürlich haben wir Arbeit vor uns, ich saß jetzt zwei Jahre auf einer Yamaha und hatte mich an sie gewöhnt. Die MV Agusta ist ein gänzlich anderes Motorrad, einige der Vorteile haben wir aber bereits gut verstanden. Deshalb sind wir zuversichtlich. An der Abstimmung haben wir einige größere Änderungen vorgenommen, mit diesem Team zu arbeiten ist großartig. Die Atmosphäre ist super, gemeinsam sind wir stark.»

MV Agusta setzt als einziger Hersteller in der Supersport-WM auf einen Dreizylinder-Motor und darf deshalb mit 75 ccm mehr fahren als die 600er-Vierzylinder. Die italienische Edelschmiede verwendet außerdem einen Gitterrohrrahmen, wie es sonst im Rennsport nur noch KTM tut.

«Die MV Agusta verfügt in jedem Bereich über Potenzial», ist Krummenacher überzeugt. «Am Chassis, am Motor – wir können alles ein bisschen besser machen, wie es jetzt ist. Wir haben schon jetzt ein starkes Paket und brauchen nur noch etwas Zeit, um das Motorrad zu verstehen. Der Motor hat viel mehr Drehmoment als der Vierzylinder, das mag ich. Es ist auch kein Problem, sich daran anzupassen. Das Chassis macht einen größeren Unterschied aus, es macht die MV Agusta mehr zu einer echten Rennmaschine.»

Zeiten Supersport-WM, Jerez-Test, 28. November:

1. Randy Krummenacher, MV Agusta, 1:43,150 min
2. Philipp Öttl, Kawasaki, 1:43,210
3. Isaac Vinales, Yamaha, 1:43,412
4. Andrea Locatelli, Yamaha, 1:43,474
5. Steve Odendaal, Yamaha, 1:43,843
6. Hannes Soomer, Yamaha, 1:43,865
7. Federico Fuligni, MV Agusta, 1:44,391
8. Can Öncü, Kawasaki, 1:44,991
9. Loris Cresson, Yamaha, 1:46,509

Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Jorge Lorenzo: Das Ende einer großen Karriere

Von Günther Wiesinger
Viele alte Weggefährten umarmten Jorge Lorenzo heute nach seiner Rücktritts-Pressekonferenz. SPEEDWEEK.com blickt auf die außergewöhnliche Karriere des Spaniers zurück.
» weiterlesen
 

TV-Programm

So. 08.12., 16:25, SPORT1+
SPORT1 News
So. 08.12., 17:15, Motorvision TV
High Octane
So. 08.12., 17:15, Hamburg 1
car port
So. 08.12., 17:40, ORF Sport+
FIA Formel E, Highlights aus Ad Diriyah
So. 08.12., 17:45, Motorvision TV
High Octane
So. 08.12., 18:00, Das Erste
Sportschau
So. 08.12., 18:05, Pro Sieben
Go! Spezial
So. 08.12., 18:45, SWR Fernsehen
sportarena
So. 08.12., 18:55, SPORT1+
SPORT1 News
So. 08.12., 19:15, ServusTV Österreich
Servus Sport aktuell
» zum TV-Programm