Philipp Öttl wundert sich über den Portimao-Charakter

Von Gordon Ritchie
Philipp Öttl in Portimao

Philipp Öttl in Portimao

Bei den Supersport-WM-Tests in Jerez Ende November überraschte Philipp Öttl aus dem Team Puccetti Kawasaki mit der zweitschnellsten Zeit. Auf der Berg-und-Tal-Strecke in Portimao tut sich der Bayer deutlich schwerer.

Um 0,046 sec hat Philipp Öttl im November auf dem Jerez Circuit die Bestzeit gegen Andrea Locatelli (Bardahl Evan Bros Yamaha) verpasst. Jerez ist die Vorzeigestrecke des Deutschen, dort gewann er 2018 seinen einzigen Grand Prix in der Moto3-Klasse.

Am ersten Testtag Sonntag büßte Öttl in Portimao 2,2 sec auf die Bestzeit des WM-Dritten Jules Cluzel ein. «Es war recht schwierig für mich, weil ich die Strecke nicht kannte», erzählte der 23-Jährige SPEEDWEEK.com. «Die Strecke unterscheidet sich sehr vom Charakter einer Grand-Prix-Strecke. Der Belag ist sehr wellig, es gibt große Höhenunterschiede, vor einigen Kurven siehst du nicht, wo es hingeht. Wir haben gar nicht viel mit dem Motorrad probiert, ich bin in erster Linie gefahren. Inzwischen läuft es besser und ich komme der Spitze näher.»

Um 14 Uhr Ortszeit, Portimao liegt eine Stunde hinter MEZ, hat Öttl seinen Rückstand auf den führenden Cluzel auf 1,3 sec reduziert. Puccetti-Teamkollege Lucas Mahias verliert knapp 3/10 sec.

«Er hat viel Erfahrung auf dieser Strecke und beschäftigt sich mit der Entwicklung des Bikes», bemerkte Öttl. «Ich bin mir sicher, wenn ich zum zweiten Mal nach Portimao komme, wird es etwas einfacher für mich. Unser Motorrad ist noch nicht ganz fertig, ich fahre mit einer sehr ähnlichen Spezifikation wie im November. Für Phillip Island kriegen wir eine Motorausbaustufe, durch die kurze Winterpause ist es sehr schwierig, alle Teile rechtzeitig zu bekommen. Ich bin mit dem Motorrad aber bereits sehr glücklich. Wenn wir noch etwas mehr Motorleistung bekommen, dann würde uns das helfen.»

Auf welchem Level siehst du dich zum Saisonbeginn? «Wir haben ja noch den Test auf Phillip Island», grübelte der Kawasaki-Pilot. «Danach kann ich das eher einschätzen, dann sind zum ersten Mal alle dabei und jeder kennt die Strecke.»

Zeiten Supersport-WM-Test Portimao, 26. Januar 2020:

1. Jules Cluzel, Yamaha, 1:44,933 min
2. Lucas Mahias, Kawasaki, 1:45,059
3. Steven Odendaal, Yamaha, 1:45,428
4. Andrea Locatelli, Yamaha, 1:45,554
5. Corentin Perolari, Yamaha, 1:45,570
6. Hikari Okubo, Honda, 1:46,846
7. Philipp Öttl, Kawasaki, 1:47,111
8. Jamie van Sikkelerus, Yamaha, 1:47,168
9. Danny Webb, Yamaha, 1:47,261
10. Can Öncü, Kawasaki, 1:47,419
11. Patrick Hobelsberger, Honda, 1:48,081

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