Barcelona-Test, 3. Tag: Formel 1 im Schneegestöber

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1

Wie befürchtet wurden die Formel-1-Stars am dritten Barcelona-Testtag von noch schlechteren Wetterbedingungen empfangen als an den vorangegangenen Tagen. Nur Fernando Alonso liess sich eine Rundenzeit notieren.

Wie befürchtet verschlechterte sich das Wetter während der Formel-1-Vorsaisontests auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya zusehends. Bereits am ersten Tag war angesichts der kalten Temperaturen um die 5 Grad nicht wirklich ans Testen zu denken und am zweiten Tag fielen die Temperaturen noch weiter.

Doch damit nicht genug, am dritten Testtag wurde der Formel-1-Tross sogar von Schnee begrüsst. Entsprechend lange dauerte es, bis die Strecke freigegeben wurde. Erst zur Mittagspause, die wegen des Wetters wie schon Vortags gestrichen worden war, sprang die Ampel am Ende der Boxengasse auf Grün. Obwohl das Thermometer nur 1,6 Grad Celsius anzeigte.

Es dauerte denn auch über eine Stunde, bis sich endlich einer auf die Strecke traute. Zur Freude der wenigen Fans, die bei den schlimmen Bedingungen auf der Haupttribüne ausgeharrt hatten, handelte es sich dabei um Fernando Alonso. Der Lokalmatador drehte auf Regenreifen eine Installationsrunde und verschwand wieder in die Box.

Kurz darauf tat es ihm Red Bull Racing-Star Daniel Ricciardo gleich. Auch der Australier beschränkte sich vorerst auf eine Runde. In der Folge rücken auch Marcus Ericsson im Alfa Romeo Sauber, Williams-Reservist Robert Kubica und Toro Rosso-Talent Brendon Hartley aus. Auch Alonso und Ricciardo liessen sich noch einmal blicken, wobei letzterer sogar für etwas Aufregung sorgte, indem er einen Ausflug ins Kies unternahm.

Das war es aber auch an Aufregendem, was der dritte Testtag zu bieten hatte. Ricciardo machte sich kurz nach seinem Ausflug ins Kies auf den Rückweg ins Hotel, wie die meisten Fahrer verzichtete er darauf, eine gezeitete Runde zu drehen.

Nur Fernando Alonso liess sich eine Rundenzeit notieren. Mit 2:21,268 min fiel diese wie erwartet sehr bescheiden aus. Auch als er sich ganz am Ende auf 2:18,545 min verbesserte, war er noch weit von der Bestzeit des Vortages entfernt. 

Am Ende hatten Alonso (11 Runden), Ricciardo und Hartley (je 2 Runden) sowie Ericsson und Kubica (je 1 Runde) zusammengezählt weniger als 100 Kilometer abgespult.

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