Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Charles Leclerc (Ferrari): Duell mit Valentino Rossi

Von Mathias Brunner
​Das gibt es nur im Corona-Lockdown: Einige Formel-1-Fahrer treten zum virtuellen GT-Rennen gegen die Motorradsport-Legende Valentino Rossi an. Gefahren wird auf der Rennstrecke von Misano.

Ferrari-Fahrer Charles Leclerc platzt beinahe vor Vorfreude: «Schaut euch nur dieses Teilnehmerfeld an!» schwärmt der zweifache GP-Sieger auf Twitter. Der Monegasse fiebert der «All Stars Racing Night» entgegen, bei welcher sich Formel-1-Fahrer, Motorrad-Racer wie die italienische Legende Valentino Rossi sowie eine Reihe von Fussballspielern bei einem Sim-Rennen mit GT-Sportwagen auf der italienischen Rennstrecke Misano messen.

Mitmachen werden aus der Formel 1 Charles Leclerc (Ferrari), Alexander Albon (Red Bull Racing), George Russell (Williams) und Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo), dazu die Ferrari-Zöglinge Arthur Leclerc und Antonio Fuoco, Lazio-Rom-Stürmer Ciro Immobile, der neunfache Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi, Antoine Griezmann (mit Frankreich Fussball-Weltmeister 2018), Read-Madrid-Torhüter Thibaut Courtois (der für Red Bull Racing am virtuellen China-GP teilgenommen hatte), Milan-Verteidiger Alessio Romagnoli, Motorrad-Rennfahrer Mattia Pasini und MotoGP-Pilot Francesco Bagnaia.

Wie zahlreiche weitere Formel-1-Fahrer ist Charles Leclerc ein grosser MotoGP-Fan und Bewunderer von Valentino Rossi. Als Lewis Hamilton mit Rossi die Renngeräte tauschte, meinte Leclerc: «Ich würde liebend gerne eine MotoGP-Maschine ausprobieren, denn ich mag Motorräder ungemein. Aber ich bin mir nicht sicher, ob Ferrari da mitspielen würde.»

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Leclerc und Rossi bei virtuellen GT-Rennen aufeinandertreffen: Ende April traten die beiden bei einem Lauf in Silverstone an, in der Sportwagen-Simulation «Assette Corsa Competizione» des italienischen Herstellers Kunos Simulazioni. Mit der Entscheidung in England hatten damals beide nichts zu tun – Leclerc wurde 21., Rossi schied nach einem Dreher aus und meinte danach: «Mit dem virtuellen Auto ist Silverstone erheblich bequemer als auf der MotoGP-Maschine. Aber ich habe ständig viel zu früh gebremst.»

Wie sich Rossi nun gegen die Formel-1-Fahrer schlägt, das wird auf der italienischen Sky übertragen (Kanal 207) am 6. Mai um 21.00 Uhr. Zugucken lässt sich auch auf dem Twitch-Kanal von Charles Leclerc.

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