Daniel Ricciardo: «Müssen Renntempo verbessern»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo

Renault-Star Daniel Ricciardo darf sich über einen gelungenen Auftakt ins erste WM-Wochenende in Spielberg freuen. Der Australier drehte die fünftschnellste Runde. Trotzdem gibt es noch viel zu tun, wie er weiss.

Insgesamt 65 Mal umrundete Daniel Ricciardo den Red Bull Ring am ersten Trainingsfreitag des Jahres. Der Renault-Abschiedskandidat, der 2021 für McLaren Gas geben wird, belegte nach den ersten 90 Trainingsminuten den achten Platz auf der Zeitenliste. Auf die FP1-Bestzeit von Lewis Hamilton fehlte ihm vor der Mittagspause etwas mehr als eine Sekunde. Am Nachmittag verkürzte er seinen Rückstand auf die Spitzenzeit des sechsfachen Weltmeisters auf 0,668 sec, womit er der fünftschnellste Fahrer im Feld blieb.

«Es ist wirklich grossartig, wieder auf die Strecke zurückzukehren, denn nach der Absage von Australien waren wir alle etwas unsicher, ob es mit dem Rennen hier wirklich klappen würde», freute er sich nach den drei Trainingsstunden. Und er lobte: «Mein Auto fühlte sich gleich von Anfang an gut an und wir konnten den Schwung den ganzen Tag beibehalten.»

«Allerdings müssen wir noch am Renntempo arbeiten», fügte er eilends an. «Auf einer Runde war unser Speed hingegen ganz vernünftig, damit bin ich schon ziemlich zufrieden», tröstete er sich im gleichen Atemzug. «Ich habe das Gefühl, dass wir mit dem Auto gut vorangekommen sind und deshalb freue ich mich auch schon aufs Qualifying.»

Teamkollege Esteban Ocon, der mehr als vier Zehntel langsamer blieb als Ricciardo und mit dem elften Platz Vorlieb nehmen musste, fasste nach 64 Runden zusammen: «Es fühlte sich definitiv gut an, wieder im Cockpit zu sitzen und ich bin froh, dass wir einen vernünftigen Trainingstag absolvieren konnten. Es gibt da und dort natürlich auch einige Kleinigkeiten, die noch verbessert werden müssen, aber das ist nach einer so langen Rennpause auch normal. Das Tempo ist vielversprechend und als Team befinden wir uns in einer guten Position. Im Qualifying-Trimm sind wir ziemlich flott unterwegs, jetzt geht es darum, morgen im richtigen Moment alles hinzubekommen.»

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