Toto Wolff über Sebastian Vettel: Keine Gespräche

Von Adam Cooper
Formel 1
Sebastian Vettel und Toto Wolff in Monaco 2017

Sebastian Vettel und Toto Wolff in Monaco 2017

​Der Wiener Toto Wolff hat sich im April 2020 mit fünf Prozent beim Sportwagenhersteller Aston Martin eingekauft. Mit einem Engagement von Sebastian Vettel bei Aston Martin will er nichts zu tun haben.

Im April 2020 wurde bekannt: Als Privatperson hat sich Mercedes-Teamchef Toto Wolff beim englischen Sportwagenhersteller Aston Martin eingekauft, mit einer Beteiligung von fünf Prozent. Überdies ist der Wiener seit vielen Jahren mit dem vierfachen Weltmeister Sebastian Vettel befreundet, man trifft sich auch abseits der Rennstrecken.

Daraus entstand am Hungaroring das Gerücht, Toto Wolff stelle hinter den Kulissen die Weichen, um seinem Freund für 2021 ein Cockpit bei jenem Rennstall zu sichern, der heute Racing Point heisst und der 2021 als Werksrennstall von Aston Martin antreten wird. Zumal Wolff auch mit Racing Point-Besitzer Lawrence Stroll befreundet ist und Mercedes den Pink-Panther Motoren und Getriebe liefert.

In seiner Medienrunde nach dem Rennen beteuert Wolff: Das stimmt nicht. Der 48jährige Österreicher sagt: «Meine Beteiligung am Autohersteller hat mit dem Formel-1-Rennstall nichts zu tun. Ich bin in keine Diskussionen eingebunden mit Lawrence Stroll, Racing Point-Teamchef Otmar Szafnauer oder Sebastian. Es ist richtig, dass ich Sebastian gut kenne, aber sonst ist da nichts dahinter.»

Wolff weiter: «Checo Pérez ist ein wichtiger Bestandteil dieses Teams, er ist ein sehr guter Fahrer, ein verlässlicher Wert. Sebastian auf der anderen Seite ist ein vierfacher Weltmeister, der als Stärken vorweisen kann – Speed, gewaltige Erfahrung und einen wichtigen Marketing-Wert. Was am Ende für diesen Rennstall das Beste ist, wird die Entscheidung von Lawrence sein.»

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