Kimi Räikkönen (Alfa Romeo): Der Weg zu WM-Punkten

Von Mathias Brunner
Formel 1
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

​Formel-1-Veteran Kimi Räikkönen (40) ist in der Saison 2020 noch ohne Punkte. Vor dem britischen Grand Prix sagt der Weltmeister von 2007: «Wir müssen in der Qualifkation zulegen, dann kommen auch die Punkte.»

Hand aufs Herz: Wann hat der beliebte GP-Routinier Kimi Räikkönen vorderhand zum letzten Mal WM-Punkte geholt? Genau, es war im chaotischen Brasilien-GP 2019, als der Weltmeister von 2007 einen bärenstarken vierten Rang nach Hause fuhr. Seit Mitte November 2019 jedoch geht «Iceman» leer aus, beim WM-Finale von Abu Dhabi wurde er nur 13., und 2020 konnte der Finne noch nicht punkten – Ausfall beim WM-Auftakt, ärgerlicher elfter Platz beim Steiermark-GP, nur Rang 15 in Ungarn.

Vier Rennen ohne Punkte, das ist nichts Neues für Räikkönen. Der 21fache GP-Sieger musste beispielsweise vom siebten Platz im Ungarn-GP 2019 bis zu obigem Brasilien-Rennen eine Durststrecke von sieben WM-Läufen überstehen. Es war die längste Periode ohne WM-Punkte für den Alfa Romeo-Fahrer.

2020 ist der Wurm drin. Im Renntrimm ist der Alfa Romeo konkurrenzfähiger als im Abschlusstraining, aber mässige Platzierungen in der Qualifikation erschweren das Vorwärtskommen im Rennen.

In England kann Kimi eine bemerkenswerte Bilanz vorweisen: Bei bislang 17 Einsätzen kam Räikkönen 15 Mal ins Ziel und punktete jedes Mal (Motorprobleme 2002 und 2014), von 2003 bis 2007 stand er in Silverstone fünf Mal in Folge auf dem Podest (Dritter, Zweiter, Dritter, Dritter, Sieger), auch 2017 und 2018 wurde er auf der britischen Traditionsbahn Dritter.

Vor seinem 18. britischen Grand Prix sagt Kimi: «Der Eindruck stimmt, wir sind im Renntrimm konkurrenzfähiger als im Qualifying. Wir müssen mehr aus dem Wagen holen, das haben wir bislang nicht geschafft. Wenn du weiter hinten losfahren musst, dann es ist einfach schwierig, in den Punktebereich vorzustossen.»

«Wir müssen das Fahrzeug als Gesamtpaket verbessern, und wir erkennen positive Zeichen. Aber wir müssen am Ball bleiben und konzentriert weiterarbeiten. Wenn wir mehr Speed im Rennen haben, muss es möglich sein, dieses Potenzial auch im Training auszuschöpfen.»

«Es ist einfach zu sagen – wir brauchen mehr Abtrieb, um schneller zu sein. Aber diesen Abtrieb zu finden, das ist ein wenig schwieriger. Klar könnten wir auch über den Motor sprechen, aber es liegt an uns, zunächst einmal das Chassis zu verbessern. Es gibt keinen einzelnen Bereich, der uns runterzieht. Es ist generell ein Mangel an Konkurrenzfähigkeit, abhängig ein wenig vom Pistentyp.»

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