MotoGP: GASGAS-Aus als Befreiungsschlag?

Traurig: Jules Bianchi-Fanshop ausgeraubt

Von Mathias Brunner
Jules Bianchi 2014 bei einem Ferrari-Test in Silverstone

Jules Bianchi 2014 bei einem Ferrari-Test in Silverstone

​Wenige Tage nach dem fünften Todestag des französischen Ferrari-Nachwuchspiloten Jules Bianchi ist der Fanshop des Südfranzosen ausgeraubt worden. Seine Mutter Christine ist wütend.

Am 17. Juli 2015 ist der junge Formel-1-Fahrer Jules Bianchi verstorben. Der Südfranzose war von Ferrari sorgfältig aufgebaut worden, er hätte 2015 in einem Sauber sitzen sollen, um 2016 oder 2017 zu Ferrari an die Seite von Sebastian Vettel zu rücken. Das Schicksal wollte es anders – Bianchi zog sich bei einem schweren Unfall in Suzuka 2014 so schwere Kopfverletzungen zu, dass sein Zustand hoffnungslos war.

Die Eltern Christine und Philippe Bianchi haben eine Firma gegründet https://www.julesbianchi.fr, welche das Andenken an den talentierten Piloten bewahrt und mit einer Spezialklinik in Nizza kooperiert, für Menschen mit Kopfverletzungen und ihre Angehörigen und zur Unterstützung des «Centre Hospitalier Universitaire de Nice», wo ihr Sohn lange gepflegt wurde.

Finanziert wird diese Firma teilweise mit dem Verkauf von Fanartikeln an vier Standorten, zwei in Brignoles, einer in Le Castellet und einer in Monaco.

Fast auf den Tag genau fünf Jahre nach dem Tod von Bianchi wurde einer der Läden in Brignoles ausgeraubt. Zahlreiche Kleider für Kinder und Erwachsene sind gestohlen worden. Jules’ Mutter Christine ist wütend und sagt: «Wir gehen davon aus, dass die Diebe die Artikel verkaufen wollen – T-Shirts für Damen und Herren, Polos für Kinder, Frauen und Herren.»

Die französische Polizei hat nach der Anzeige von Familie Bianchi die Ermittlungen aufgenommen.

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