Lewis Hamilton: «Ich bin 2021 öfter im Home-Office!»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton

​Lewis Hamilton hat nach seinem siebten WM-Titel das erste Interview im englischen Fernsehen gegeben. Dabei sagt der Mercedes-Superstar, wie er sich die Zukunft vorstellt – mehr Home-Office!

Der siebenfache Formel-1-Champion Lewis Hamilton hat am 19. November sein erstes Interview bei einem englischen TV-Sender nach seiner erfolgreichen Titelverteidigung gegeben. Dabei sprach der 94fache GP-Sieger auch darüber, was er in seinem kommenden Vertrag verankern möchte.

Der 35jährige Hamilton betont noch einmal: «Ich will bei Mercedes bleiben, und ich fühle mich jung und hungrig. Aber dieses von Corona geprägte Jahr hat gezeigt, dass man Vieles auch zuhause erledigen kann. Ich stelle mir also vor, dass ich sehr viele Zoom-Tage in meinem Terminkalender haben werde und weniger Tage, an welchen ich in einem Flugzeug sitze.»

«Die Zeit mit Familie und Freunden ist mir am wichtigsten. Wir sollen 2021 gleich 23 GP-Wochenenden bestreiten. Wenn wir deswegen also mehr unterwegs sind, dann werde ich sicherstellen, dass Familie und Freunde vermehrt dabei sind. Weil es einfach schön ist, sie an meiner Seite zu haben. In diesem Jahr war es aufgrund des bekannten Problems viel zu selten möglich, sie zu sehen, und das fand ich in der Corona-Pandemie das Härteste.»

Lewis Hamilton will sich künftig auch noch kraftvoller engagieren für mehr Gleichheit. «Ich möchte mehr Vielfalt, ich möchte, dass Menschen jeder Herkunft die gleichen Chancen erhalten. Niemand bekommt etwas geschenkt, die jungen Menschen müssen sich ihre Position verdienen. Wir werden auch niemanden zwingen können, vermehrt Minderheiten zu engagieren. Aber wir müssen herausfinden, wieso es nicht mehr Vielfalt gibt. Ich arbeite dazu mit der Königlichen Akademie für Ingenieurswesen von London zusammen. Wir gehen der Frage nach, wieso sich zu wenige schwarze Kids für Wissenschaft, Technik, Ingenieurswesen und Mathematik interessieren. Wir müssen herausfinden, wo hier die Barrieren stehen.»

Im Juni 2020 hatte der Rennfahrer verkündet, die Hamilton-Kommission zu gründen. Ziel: Mehr Vielfalt im Motorsport. Wir leben in einer komplex-multikulturellen Welt, und das soll besser im Rennsport abgebildet werden. Lewis: «Ich möchte in zwanzig Jahren zurückblicken und sagen können – die Kommission hat einen Veränderung zum Besseren ausgelöst, mit Kids aus der Arbeiterklasse wie ich, die auch aus einfachen Verhältnissen heraus ihren Weg machen konnten.»

Türkei-GP, Istanbul

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:42:19,313 h
2. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +31,633 sec
3. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +31,960
4. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +33,858
5. Carlos Sainz (E), McLaren, +34,363
6. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +44,873
7. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +46,484
8. Lando Norris (GB), McLaren, +1:01,259 min
9. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +1:12,353
10. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +1:35,460
11. Esteban Ocon (F), Renault, +1 Runde
12. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1 Runde
14. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1 Runde
13. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +1 Runde
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde
16. George Russell (GB), Williams, +1 Runde
Out
Kevin Magnussen (DK), Haas, Aufgabe
Romain Grosjean (F), Haas, Schäden nach Kollision mit Latifi
Nicholas Latifi (CDN), Williams, Schäden nach Kollision mit Grosjean
Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, Getriebedefekt

WM-Stand nach 14 von 17 Rennen

Fahrer
1. Hamilton 307 Punkte
2. Bottas 197
3. Verstappen 170
4. Pérez 100
5. Leclerc 97
6. Ricciardo 96
7. Sainz 75
8. Norris 74
9. Albon 70
10. Gasly 63
11. Stroll 59
12. Ocon 40
13. Vettel 33
14. Kvyat 26
15. Nico Hülkenberg (D) 10
16. Räikkönen 4
17. Giovinazzi 4
18. Grosjean 2
19. Magnussen 1
20. Latifi 0
21. Russell 0

Marken
1. Mercedes 504
2. Red Bull Racing 240
3. Racing Point 154
4. McLaren 149
5. Renault 136
6. Ferrari 130
7. AlphaTauri 89
8. Alfa Romeo 8
9. Haas 3
10. Williams 0

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