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Lewis Hamilton und Ferrari: Sterne standen ungünstig

​Vor gut einem Jahr entstand in Italien helle Aufregung. Was war wirklich am Gerücht dran, Lewis Hamilton habe sich mit dem Ferrari-Präsidenten John Elkann getroffen? Heute wissen wir mehr.

Formel 1

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Hand aufs Herz: Hatte Mercedes-Teamchef Toto Wolff nicht die Befürchtung, seinen Superstar Lewis Hamilton eines Tages an Ferrari zu verlieren? Der Wiener war bei diesem Thema immer ganz entspannt: "Ich hatte nie ein Problem damit, wenn Hamilton mit Ferrari redet. Wir leben in einer freien Welt, und jeder muss in seiner Karriere Entscheidungen treffen, die er für die richtigen hält. Das gilt auch für Rennfahrer. Ein echter Racer versucht immer, ins beste Auto zu kommen, und das beste Auto zieht die besten Piloten an. So geht das eben in dieser Branche."

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Am 12. Dezember 2019 bestätigte Ferrari-CEO Louis Camilleri im Rahmen einer Medienrunde in Maranello, dass sich der Mercedes-Star und Ferrari-Präsident Elkann wirklich getroffen hatten. "Das war bei einem gesellschaftlichen Anlass, und ich glaube, das Ganze wurde ein wenig wichtiger gemacht als es war. Sie haben halt gemeinsame Freunde."

Lewis liess sich weniger in die Karten gucken: "Was hinter geschlossenen Türen passiert, das bleibt privat, egal mit wem du zusammensitzt."

Inzwischen ist der Weg zu Ferrari längst verbaut: Charles Leclerc ist durch einen Fünfjahresvertrag bis Ende 2024 an Ferrari gebunden, der Madrilene Carlos Sainz wird Nachfolger von Sebastian Vettel und fährt mindestens zwei Jahre lang für die Roten (2021 und 2022).

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Hamilton weiter: "Ich bin gefragt worden, ob ich am Ende meiner Karriere nicht bezweifeln würde, sie sei komplett, ohne dass ich je für Ferrari gefahren wäre. Aber ich sehe das so: Wenn du Teil der Mercedes-Familie bist, dann ist das fürs ganze Leben. Schaut euch Stirling Moss an oder Juan Manuel Fangio. Du bist Teil der reichen Mercedes-Historie, und sie kümmern sich um dich."

"Ich habe in Italien viele Fans. Ich verkaufe in Deutschland, dann in Italien an meisten meiner Klamotten. Ich hatte das Privileg, in Italien oft auf dem Siegerpodest zu stehen, und auch wenn neunzig Prozent oder mehr hier einen Ferrari-Sieg wollen, erhalte ich von den Italienern sehr nette Nachrichten. Sie schreiben im Sinne von: ‘Unser Herz schlägt für Ferrari, aber wir respektieren deine Leistungen.’ Grundsätzlich etwas ändern würde sich aber erst dann, wenn ich einen Ferrari fahren würde. Und die Tifosi sagen immer wieder: ‘Komm doch endlich zu Ferrari!’"

Aber das wird wohl nicht mehr passieren, wie der siebenfache Weltmeister nun gegenüber der Gazzetta dello Sport sagt: "Es gab zeitweise Gespräche, aber wir sind nie über Grundsätzliches hinausgekommen. Die Sterne standen für eine Zusammenarbeit ungünstig. Timing ist in einer Rennfahrerkarriere ein wichtiges Thema, und die Dinge passieren aus einem bestimmten Grund."

Türkei-GP, Istanbul

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:42:19,313 h

2. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +31,633 sec

3. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +31,960

4. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +33,858

5. Carlos Sainz (E), McLaren, +34,363

6. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +44,873

7. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +46,484

8. Lando Norris (GB), McLaren, +1:01,259 min

9. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +1:12,353

10. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +1:35,460

11. Esteban Ocon (F), Renault, +1 Runde

12. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1 Runde

14. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1 Runde

13. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +1 Runde

15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde

16. George Russell (GB), Williams, +1 Runde

Out

Kevin Magnussen (DK), Haas, Aufgabe

Romain Grosjean (F), Haas, Schäden nach Kollision mit Latifi

Nicholas Latifi (CDN), Williams, Schäden nach Kollision mit Grosjean

Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, Getriebedefekt

WM-Stand nach 14 von 17 Rennen

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Fahrer

1. Hamilton 307 Punkte

2. Bottas 197

3. Verstappen 170

4. Pérez 100

5. Leclerc 97

6. Ricciardo 96

7. Sainz 75

8. Norris 74

9. Albon 70

10. Gasly 63

11. Stroll 59

12. Ocon 40

13. Vettel 33

14. Kvyat 26

15. Nico Hülkenberg (D) 10

16. Räikkönen 4

17. Giovinazzi 4

18. Grosjean 2

19. Magnussen 1

20. Latifi 0

21. Russell 0

Marken

1. Mercedes 504

2. Red Bull Racing 240

3. Racing Point 154

4. McLaren 149

5. Renault 136

6. Ferrari 130

7. AlphaTauri 89

8. Alfa Romeo 8

9. Haas 3

10. Williams 0

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Team

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1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

100

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

80

3

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

59

4

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

51

5

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

51

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

43

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

26

8

Oliver Bearman

MoneyGram Haas F1 Team

17

9

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BWT Alpine Formula One Team

16

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Liam Lawson

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10

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