Schumacher-Stiftung und FIA: Mehr Leben retten

Von Mathias Brunner
Formel 1
Der neue Helm

Der neue Helm

​Der Automobil-Weltverband FIA und die von Michael Schumacher inspirierte «Keep Fighting Foundation» spannen zusammen: 5000 Helme sollen helfen, Menschen in Ländern mit heissem Klima besser zu schützen.

Der Franzose Jean Todt (74) hat es sich zu Lebensaufgabe gemacht: Menschen im Strassenverkehr besser schützen, Leben retten. Die Arbeit des früheren Ferrari-Rennleiters und –Direktors schliesst Zweiradfahrer mit ein, denn Todt weiss: «Noch tragen viel zu wenige Motorrad- oder Rollerfahrer einen Helm. Eine Studie der Vereinten Nationen besagt: Das Risiko, bei einem Verkehrsunfall zu sterben, ist beim Motorradfahrer 27 Mal höher als beim Autofahrer; das Verletzungsrisiko ist sechs Mal höher.»

Um Zweiradfahrer auf der ganzen Welt besser schützen zu können, hat die FIA ein Programm für sichere, erschwingliche Helme begonnen. Gerade in Ländern mit vielen weniger bemittelten Menschen, wo Zweiräder das Verkehrsbild dominieren, muss der Zugang zu Helmen leichter werden. Denn Studien zeigen: Kopfverletzungen werden um 44 Prozent verringert, wenn der Fahrer von Motorrad, Roller oder Moped einen Helm trägt.

Um diesem Prozess Schub zu geben, bringt sich auch die von Formel-1-Legende Michael Schumacher inspirierte «Keep Fighting Foundation» ein. «Keep Fighting» ist eine gemeinnützige Initiative, welche die Werte «Weiter kämpfen» und «Niemals aufgeben» vertritt und sich in dieser Haltung direkt von Michael Schumacher inspiriert fühlt. Das langfristige Ziel besteht darin, die gemeinnützige Arbeit des siebenfachen Weltmeisters fortzusetzen.

Die «Keep Fighting Foundation» hat sich dem FIA-Programm angeschlossen und 5000 Helme gespendet. Die Helme sind rot-weiss lackiert und tragen den chinesischen Drachen, den Michael Schumacher einst ins Design seines Helms integrierte. Der Drache steht in der chinesischen Mythologie für Kraft, Freude, Glück und Wohlstand.

Die FIA arbeitet im Moment auf Hochdruck an einem Motorradhelm, der UN-Sicherheitsstandards erfüllt, in heissem und feuchtem Klima Tragekomfort bietet und – ganz wichtig – nicht mehr als 20 US-Dollar kostet. Pilotprojekte laufen derzeit in Ländern wie Indien, Jamaika und Tansania statt.

Türkei-GP, Istanbul

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:42:19,313 h
2. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +31,633 sec
3. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +31,960
4. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +33,858
5. Carlos Sainz (E), McLaren, +34,363
6. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +44,873
7. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +46,484
8. Lando Norris (GB), McLaren, +1:01,259 min
9. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +1:12,353
10. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +1:35,460
11. Esteban Ocon (F), Renault, +1 Runde
12. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1 Runde
14. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1 Runde
13. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +1 Runde
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde
16. George Russell (GB), Williams, +1 Runde
Out
Kevin Magnussen (DK), Haas, Aufgabe
Romain Grosjean (F), Haas, Schäden nach Kollision mit Latifi
Nicholas Latifi (CDN), Williams, Schäden nach Kollision mit Grosjean
Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, Getriebedefekt

WM-Stand nach 14 von 17 Rennen

Fahrer
1. Hamilton 307 Punkte
2. Bottas 197
3. Verstappen 170
4. Pérez 100
5. Leclerc 97
6. Ricciardo 96
7. Sainz 75
8. Norris 74
9. Albon 70
10. Gasly 63
11. Stroll 59
12. Ocon 40
13. Vettel 33
14. Kvyat 26
15. Nico Hülkenberg (D) 10
16. Räikkönen 4
17. Giovinazzi 4
18. Grosjean 2
19. Magnussen 1
20. Latifi 0
21. Russell 0

Marken
1. Mercedes 504
2. Red Bull Racing 240
3. Racing Point 154
4. McLaren 149
5. Renault 136
6. Ferrari 130
7. AlphaTauri 89
8. Alfa Romeo 8
9. Haas 3
10. Williams 0

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