Ferrari-Test: Auch Mick Schumacher an der Arbeit

Von Mathias Brunner
Formel 1
Die Ferrari-Junioren Callum Ilott, Robert Shwartzman und Mick Schumacher

Die Ferrari-Junioren Callum Ilott, Robert Shwartzman und Mick Schumacher

​Endlich drehen sich in der Königsklasse wieder Räder: Ferrari und AlphaTauri haben Testfahrten geplant. Ferrari übt auf der Hausstrecke von Fiorano, auch mit Mick Schumacher, AlphaTauri fährt in Imola.

Noch vor einigen Jahren wurde vor einer neuen Formel-1-Saison je vier Tage auf drei verschiedenen spanischen Rennstrecken gefahren (Valencia, Jerez, Barcelona), macht also zwölf satte Tage, heute besteht der komplette Test aus drei Tagen, also eineinhalb pro Stammfahrer – aus Spargründen.

Der einzige Wintertest der Formel 1 findet statt vom 12. bis 14. März auf dem Bahrain International Circuit, wo am 28. März auch die GP-Saison losgehen soll, sofern die Corona-Pandemie das zulässt. Berechtigte Frage: Wieso finden die Wintertests nicht in der Vorwoche des WM-Auftakts statt? Antwort: Weil das Reglement vorschreibt, dass zwischen Testende und erster Veranstaltung mindestens zehn Tage liegen müssen.

Eineinhalb Tage als Saisonvorbereitung, das ist wenig. Aus diesem Grund veranstalten verschiedene GP-Teams private Tests – aus reglementarischen Gründen muss dies mit mindestens zwei Jahre alten Rennern geschehen. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise werden 2021 die 2020er Chassis weiterverwendet, daher sind für private Tests 2018er Rennwagen vorgeschrieben.

In dieser Woche rücken die ersten Rennställe auf die Testbahn aus: Ferrari probt auf der Hausstrecke von Fiorano, AlphaTauri testet in Imola. Für AlphaTauri geht es vorrangig darum, dem 20jährigen Japaner Yuki Tsunoda mehr Formel-1-Kilometer zu ermöglichen, aber auch Pierre Gasly soll ein wenig den Rost abklopfen können. Das zweite Red Bull-Team neben Red Bull Racing geht am 26./27. Januar auf die Imola-Strecke.

Ferrari plant ein umfangreiches Programm, im Zentrum steht Neuling Carlos Sainz. Der Madrilene soll Gelegenheit erhalten, mit seinen Ingenieuren zu arbeiten, allen voran dem langjährigen Vettel-Wegbegleiter Riccardo Adami, Renningenieur.

Gleich fünf Tage hat Ferrari eingeplant, den Anfang machen am Montag, 25. Januar, die Junioren Giuliano Alesi, Marcus Armstrong und Robert Shwarztman. Ferrari setzt das 2018er Auto vom Typ SF71H ein.

Am 26. Januar soll Charles Leclerc zum Einsatz kommen, sofern er nach seiner Corona-Erkrankung negativ getestet wird und fit genug ist.

Am Mittwoch, 27. Januar hat Carlos Sainz die Bahn ganz für sich, ebenso am Donnerstagmorgen. Dann übernimmt Formel-2-Champion Mick Schumacher, der 2021 mit Haas sein GP-Debüt geben wird.

Am Freitag, 29. Januar, schliesslich fährt nochmals Schumacher, danach der Engländer Callum Ilott, der 2021 als dritter Mann von Ferrari neben Leclerc und Sainz arbeitet – als Reservist, Testfahrer und mit viel Arbeit im Rennsimulator.

So testen Ferrari und Alpha Tauri

Montag, 25. Januar
Ferrari in Fiorano mit Giuliano Alesi (F), Marcus Armstrong (NZ) und Robert Shwartzman (RUS)

Dienstag, 26. Januar
Ferrari in Fiorano mit Charles Leclerc (MC)
AlphaTauri in Imola mit Yuki Tsunoda (J) und Pierre Gasly (F)

Mittwoch, 27. Januar
Ferrari in Fiorano mit Carlos Sainz (D)
AlphaTauri in Imola mit Yuki Tsunoda (J) und Pierre Gasly (F)

Donnerstag, 28. Januar
Ferrari in Fiorano mit Carlos Sainz (E) und Mick Schumacher (D)

Freitag, 29. Januar
Ferrari in Fiorano mit Mick Schumacher (D) und Callum Ilott (GB)

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