Fernando Alonso (Alpine): Zwei gute Zeichen für Baku

Von Mathias Brunner
Fernando Alonso

Fernando Alonso

In Baku ist Formel-1-Champion Fernando Alonso bislang erst zwei Mal gefahren: Ausfall 2016, Neunter 2017. Der Spanier sagt: «Ich freue mich auf ein Rennen, in welchem für uns mehr drin sein sollte.»

Die Formel-1-Strecken von Monaco und Baku gelten beide als Strassenkurse, aber damit hat sich’s dann auch schon, was Gemeinsamkeiten angeht, wie Marcin Budkowski weiss, operativer Leiter des Formel-1-Rennstalls von Alpine. Der Pole sagt: «Du fährst in Aserbaidschan mit ganz anderen Flügeleinstellungen als in Monaco.»

«In Monte Carlo packst du alles ans Auto, was du in Sachen Abtrieb in die Finger bekommen kannst. In Baku musst du die perfekte Balance finden zwischen Abtrieb für die kurvigen Teile und Windschlüpfigkeit auf den Highspeed-Passagen.»

«Wir haben ein kleines Evo-Paket im Gepäck. Und nach einer gründlichen Analyse die Gewissheit: In Baku sollte es besser laufen als zuletzt in Monte Carlo, wo wir erhebliche Schwierigkeiten mit dem Aufwärmen der Reifen hatten.»

Esteban Ocon kam damit im Qualifying besser zurecht als Fernando Alonso, daher konnte der Franzose aus einer besseren Position ins Rennen gehen. Ergebnis: Rang 9 für Ocon im Fürstentum, Alonso blieb chancenlos und wurde enttäuschter 13.

Der Asturier sagt vor dem Baku-GP: «Nach Rennen auf zwei Rennstrecken, wo das Überholen ganz schwierig ist, Barcelona und Monaco, kommen wir jetzt auf eine Bahn, wo etwas mehr möglich sein sollte. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt: Trainings- und Rennverlauf in Aserbaidschan sind unberechenbar. Baku ist in seiner Mischung aus überaus schnellen und ganz langsamen Passagen einzigartig. Alles steht und fällt mit einer guten Fahrzeugbalance.»

Monaco-GP, Monte Carlo

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:38:56,820 h
02. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 9,114 sec
03. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 22,117
04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 23,963
05. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 51,115
06. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 54,045
07. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:06,361 min
08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde
10. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
11. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
12. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde
13. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1 Runde
14. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
15. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
16. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +3 Runden
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +3 Runden
Out
Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, Antriebswelle gebrochen *
Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, Radmutter
* nicht zum Rennen gestartet

WM-Stand nach 5 von 23 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 105 Punkte
2. Hamilton 101
3. Norris 56
4. Bottas 47
5. Pérez 44
6. Leclerc 40
7. Sainz 38
8. Ricciardo 24
9. Gasly 16
10. Ocon 12
11. Vettel 10
12. Stroll 9
13. Alonso 5
14. Tsunoda 2
15. Giovinazzi 1
16. Räikkönen 0
17. Russell 0
18. Latifi 0
19. Schumacher 0
20. Mazepin 0

Konstrukteure
1. Red Bull Racing 149
2. Mercedes 148
3. McLaren 80
4. Ferrari 78
5. Aston Martin 19
6. AlphaTauri 18
7. Alpine 17
8. Alfa Romeo 1
9. Williams 0
10. Haas 0

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