Fernando Alonso: Sein Zwischenzeugnis für Alpine

Von Rob La Salle
Fernando Alonso

Fernando Alonso

Dank des Sieges von Esteban Ocon in Ungarn und Platz 4 von Fernando Alonso ist Alpine in der Konstrukteurs-Meisterschaft auf den fünften Platz vorgerückt. Alonso stellt sein Zwischenzeugnis aus.

Vor der Formel-1-Saison 2021 erhoben ziemlich viele Rennställe einen Anspruch auf Rang 3 in der Markenwertung hinter Mercedes-Benz und Red Bull Racing-Honda: Aston Martin wollte sich dort einnisten, ebenso McLaren und Ferrari und Alpine.

Nach ungefähr Hälfte der Saison hat sich herauskristallisiert: Der Kampf um WM-Rang 3 wird zwischen Ferrari und McLaren ausgefochten, dahinter tobt ein begeisternder Mehrkampf zwischen dem Trio Alpine (bis Ende 2020 Renault), AlphaTauri und Aston Martin (bis Ende 2020 Racing Point).

Alpine lag in dieser Gruppe vor dem Rennen auf dem Hungaroring noch hinten, aber mit dem sensationellen Sieg von Esteban Ocon und dem tollen vierten Platz von Fernando Alonso sind die Franzosen vorgerückt; natürlich hat auch die Disqualifikation von Sebastian Vettels Aston Martin geholfen (nach dem Rennen weniger Sprit im Tank als der vorgeschriebene Liter).

Der zweifache Formel-1-Champion Fernando Alonso hat im Anschluss an den Ungarn-GP sein Zwischenzeugnis für Alpine ausgestellt. Der Asturier sagt: «Grundlage für unsere Erwartungen war der Aufwärtstrend von Renault 2020. Gleichzeitig musste jedem klar sein, dass Ferrari nicht nochmals eine so schlechte Saison wie 2020 haben würde. Gemessen an McLaren haben wir Boden eingebüsst.»

Was den 32-fachen GP-Sieger hingegen zufriedenstellt: «Wenn wir uns den Abstand zu den besten beiden Rennställen ansehen, dann ist der kleiner geworden. Wir dürfen auch zufrieden sein über unser Abschneiden gemessen an Aston Martin, die unter dem Namen Racing Point 2020 immerhin WM-Vierter geworden sind und ein Rennen gewonnen haben. Wenn ich mir die Leistungen im Mittelfeld ansehe, dann ist das ein stetes Auf und Ab, auch bei uns.»

Fernando Alonso hat wiederholt festgehalten: «Letztlich sind das sind alles nur Fingerübungen für die kommende Saison. Das entscheidende Jahr ist 2022, wenn wir mit komplett neuen Rennwagen antreten. Dann müssen wir in der Lage sein, regelmässig aufs Siegerpodest zu gelangen.»

Ungarn-GP, Budapest (nach Ausschluss Vettel)

01. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:40:00,248h
02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, +2,736
03. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +15,018
04. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +15,651
05. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1:03,614 min
06. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1:15,803
07. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1:17,910
08. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1:19,094
09. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1:20,244
10. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
11. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde
12. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
Out
Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, Kollision
Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, Kollision
Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, Kollision
Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, Kollision
Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, Kollision
Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, Kollision
Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, Disqualifikation, zu wenig Sprit

WM-Stand nach 11 von 23 Rennen

Fahrer
1. Hamilton 195 Punkte
2. Verstappen 187
3. Norris 113
4. Bottas 108
5. Pérez 104
6. Sainz 83
7. Leclerc 80
8. Gasly 50
9. Ricciardo 50
10. Ocon 39
11. Alonso 38
12. Vettel 30
13. Tsunoda 18
14. Stroll 18
15. Latifi 6
16. Russell 4
17. Räikkönen 2
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 303
2. Red Bull Racing 291
3. Ferrari 163
4. McLaren 163
5. Alpine 77
6. AlphaTauri 68
7. Aston Martin 48
8. Williams 10
9. Alfa Romeo 3
10. Haas 0

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