Ferrari ohne Teamchef Binotto in Mexiko/Brasilien

Von Mathias Brunner
Charles Leclerc und Mattia Binotto

Charles Leclerc und Mattia Binotto

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hatte seit längerem angekündigt, dass er nicht alle Formel-1-Rennen besuchen würde. Nach dem WM-Lauf in der Türkei wird er auch in Mexiko-Stadt und Interlagos fehlen.

Es war für die Tifosi ein ungewohntes Bild: Auf dem Istanbul Park Circuit liefen Training oder Rennen, aber Teamchef Mattia Binotto war nicht zu sehen. Der 51-jährige Italiener hatte sich dazu entschlossen, nicht zu allen WM-Läufen 2021 zu reisen, und die Türkei gehörte zu diesen Rennen.

Schon 2020 war der Chef nicht bei allen Rennen vor Ort, sondern überwachte aus dem Rennwagenwerk das Geschehen. Er sagt dazu: «Was meine Rolle angeht, so muss ich eine kluge Balance finden zwischen den Aufgaben im Rennwagenwerk und an der Strecke. Die Arbeit im Werk ist sehr wichtig.»

In einer Videokonferenz vertieft Binotto: «Seit Beginn des Jahres hat sich der WM-Ablauf geändert, also habe auch ich meine Pläne angepasst. Die Türkei war nie eingeplant. Aber im Moment sieht es so aus, dass ich auch die Rennen in Mexiko und Brasilien auslassen werde. Der Hauptgrund ist, dass ich zu viel Zeit mit Reisen verbringen, die ich im Rennwagenwerke gescheiter verbringen kann.»

«Wir arbeiten auf Hochdruck am Auto für 2022, wir sind punkto Entwicklung in einer kritischen Phase. Wenn ich in Italien bleibe, dann kann ich am Donnerstag und Freitag normal im Büro arbeiten, am Samstag und Sonntag kümmere ich mich ums Rennwochenende. Natürlich vermisse ich es, nicht vor Ort zu sein, aber zum Glück habe ich mit Laurent Mekies einen hervorragenden Vertreter.»

Binotto weiter: «Wenn wir immer mehr Rennen erhalten, dann muss man Entscheidungen treffen. Logistik, Mechaniker, Techniker, das wird alles noch komplizierter. Wir werden ein Rochadensystem einführen müssen mit unserem Personal vor Ort. Nur so lassen sich Effizienz und Konzentration aufrechterhalten.»

Grosser Preis der Türkei

01. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:30:50,347h
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, +14,584 sec
03. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +33,471
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +37.814
05. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, +41,812
06. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +44,292
07. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +47,213
08. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +51,526
09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1:22,018 min
10. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde
11. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
12. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
13. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde
14. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
15. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
16. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1 Runde
17. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
18. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
19. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
20. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden

WM-Stand nach 16 von 22 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 262,5 Punkte
2. Hamilton 256,5 Punkte
3. Bottas 177
4. Norris 145
5. Pérez 135
6. Sainz 116,5
7. Leclerc 116
8. Ricciardo 95
9. Gasly 74
10. Alonso 58
11. Ocon 46
12. Vettel 35
13. Stroll 26
14. Tsunoda 18
15. Russell 16
16. Latifi 7
17. Räikkönen 6
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Kubica 0
21. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 433,5
2. Red Bull Racing 397,5
3. McLaren 240
4. Ferrari 232,5
5. Alpine 104
6. AlphaTauri 92
7. Aston Martin 61
8. Williams 23
9. Alfa Romeo 7
10. Haas 0

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