Antonio Giovinazzi: «Besser als im MotoGP-Rennen»

Von Vanessa Georgoulas
Die meisten MotoGP-Stars beschwerten sich bei ihrem Austin-Besuch lautstark über die Bodenwellen. Die Formel-1-Stars erwarten ein etwas leichteres Spiel – nicht zuletzt, weil an der Strecke gearbeitet wurde.

Vor wenigen Wochen waren die MotoGP-Asse auf dem «Circuit of the Americas» unterwegs die meisten Motorrad-Profis beschwerten sich bereits nach den ersten Runden über die Bodenwellen, die ihnen das Leben schwer machten. Auch die Formel-1-Piloten wissen, dass der texanischen Rundkurs zu den unebensten Pisten im WM-Kalender gehört, doch sie erwarten ein leichteres Spiel, denn seit dem Besuch der Zweirad-Königsklasse wurde an der Bahn gearbeitet.

Alfa Romeo-Pilot Antonio Giovinazzi sagt: «Keiner kann mit Sicherheit sagen, wie es jetzt ist, und bei unserem letzten Austin-Besuch in der Saison 2019 war es sicherlich sehr, sehr schwierig mit den vielen Bodenwellen. Ich schaue mir die Motorrad-WM-Rennen an und die MotoGP-Stars haben sich stark darüber beschwert. Aber für uns sollte es sicherlich besser sein als im MotoGP-Rennen. Es wurde auch an der Strecke gearbeitet, deshalb hoffe ich, dass es okay ist.»

Auch AlphaTauri-Talent Pierre Gasly, der zu den grössten MotoGP-Fans im Fahrerlager gehört, verweist auf die Klagen der Motorrad-Profis: «Ich verfolge die MotoGP-Rennen und die Karriere von Fabio Quartararo mit, denn er ist ein Freund von mir. In der Motorrad-WM waren die Bodenwellen ein Problem, für uns sollte es wahrscheinlich etwas besser gehen, denn seither wurden Anpassungen vorgenommen, deshalb erwarte ich, dass es für uns einfacher sein sollte.»

Sein französischer Landsmann Esteban Ocon stimmt ihm zu: «Ich denke, wir alle haben mitbekommen, wie viel Mühe die MotoGP-Piloten hatten, aber wir sind auf vier Rädern unterwegs, deshalb sollte es für uns nicht so schlimm sein.» Gleichzeitig betont der Alpine-Pilot: «Aber wir wollen auch Strecken mit Charakter, und die Bodenwellen gehören dazu. Wir sind ja auch nicht hier, um es uns möglichst leicht zu machen.»

In die gleiche Kerbe schlägt Ferrari-Star Carlos Sainz. Er erklärt: «Die Bodenwellen gehören zum Charakter der Strecke, aber natürlich gibt es ein Limit, bei dem es dann nicht mehr um Können, sondern um Glück geht, diese heil zu überstehen. Auch mit Blick auf das Getriebe gibt es eine Schmerzgrenze, doch im Allgemeinen mag ich die Bodenwellen, wenn sie nicht zu sehr stören.»

Ähnlich fällt das Urteil von Valtteri Bottas aus, der klarstellt: «Bei unserem letzten Besuch hier war es am Limit, aber es war noch okay. Die Bodenwellen machen das Ganze kniffliger, und das Limit ist, wenn es wirklich schmerzhaft wird, denn der Körper wird ganz schön durchgerüttelt, wenn man über so eine unebene Piste fährt. Ab einem gewissen Punkt macht es dann keinen Spass mehr. Mal schauen, wie es wird. Wenn ich es richtig verstanden habe, wurde an der Strecke gearbeitet.»

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