Kimi Räikkönen (Alfa Romeo): «Das weiss keiner»

Von Mathias Brunner
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

Der Finne Kimi Räikkönen ist eine Woche vor dem Austin-GP 42 Jahre alt geworden. Dem Formel-1-Champion von 2007 ist klar: Es wird auch in Texas kein einfaches Wochenende mit Alfa Romeo.

Seit 2012 gastiert die Formel 1 am Circuit of the Americas (COTA) ausserhalb von Austin. Einer der schönsten Momente auf dieser anspruchsvollen Rennstrecke – als 2018 Kimi Räikkönen nach 2044 Tagen wieder einen Grand Prix gewinnen konnte, es war der 21. Sieg des «Iceman» in der Königsklasse und vermutlich sein letzter. Denn mit Alfa Romeo ist ein weiterer GP-Triumph so wahrscheinlich wie ein Schneesturm beim WM-Finale von Abu Dhabi.

Kimi, am 17. Oktober 42 Jahre jung geworden, sagt: «Ich habe schöne Erinnerungen an diese Strecke. Klar kehrst du immer gerne auf eine Rennstrecke zurück, wo du ein Rennen gewonnen hast. Wir waren 2018 das ganze Wochenende stark, dann haben wir uns in Sachen Reifenstrategie für einen anderen Weg entschieden als die Gegner, das gab den Ausschlag zum Sieg.»

Aber Räikkönen war nie ein Mann, der sich lange mit der Vergangenheit beschäftigt hat. Ihn interessiert immer nur die nächste Aufgabe, und die wird schwierig genug – denn der «Iceman» hat in diesem Jahr nur drei Mal punkten können und liegt in der WM-Zwischenwertung auf dem enttäuschenden 17. Rang.

Räikkönen weiter: «Wir hatten in Russland und in der Türkei zwei Wochenenden mit Wechselbedingungen; mal sehen, was in Texas auf uns zukommt.»

Die Meteorologen sagen dazu: Trockene Bahn am Freitag und Samstag, geringe Regenwahrscheinlichkeit am Sonntag, auch wenn sie die Möglichkeit nicht ganz ausschliessen wollen, dass es am Renntag einige Schauer oder Gewitter geben wird.

Kimi, neben seinem Sieg 2018 auch 2017 als Dritter auf dem COTA-Siegerpodest, zu den Aussichten von Alfa Romeo in Texas: «Wenn wir punkten, dann dürfen wir zufrieden sein. Wir sind stark genug, das zu schaffen.»

Über die Wellen und Buckel des Circuit of the Americas sagt Kimi: «Wir reden jedes Jahr darüber, aber sie gehören nunmal zu dieser Strecke. Und wenn die Motorräder hier ein Rennen fahren konnten, dann werden wir es ja wohl auch schaffen.»

Über die Zukunft von Alfa Romeo sagt Kimi: «Meine Zukunft besteht noch aus sechs Rennen hier, was dann passiert, das weiss keiner, wenn 2022 die neuen Rennwagen kommen.»

Grosser Preis der Türkei

01. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:30:50,347h
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, +14,584 sec
03. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +33,471
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +37.814
05. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, +41,812
06. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +44,292
07. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +47,213
08. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +51,526
09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1:22,018 min
10. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde
11. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
12. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
13. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde
14. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
15. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
16. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1 Runde
17. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
18. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
19. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
20. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden

WM-Stand nach 16 von 22 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 262,5 Punkte
2. Hamilton 256,5 Punkte
3. Bottas 177
4. Norris 145
5. Pérez 135
6. Sainz 116,5
7. Leclerc 116
8. Ricciardo 95
9. Gasly 74
10. Alonso 58
11. Ocon 46
12. Vettel 35
13. Stroll 26
14. Tsunoda 18
15. Russell 16
16. Latifi 7
17. Räikkönen 6
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Kubica 0
21. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 433,5
2. Red Bull Racing 397,5
3. McLaren 240
4. Ferrari 232,5
5. Alpine 104
6. AlphaTauri 92
7. Aston Martin 61
8. Williams 23
9. Alfa Romeo 7
10. Haas 0

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