Mick Schumacher: «Kann mich nicht in Luft auflösen»

Von Vanessa Georgoulas
Mick Schumacher

Mick Schumacher

Formel-1-Rookie Mick Schumacher kreuzte die Ziellinie auf dem «Circuit of the Americas» als Sechzehnter. Der Deutsche reagierte hinterher auf die Kritik, er habe Max Verstappen gegen Rennende aufgehalten.

Mick Schumacher durfte dank der Motorstrafen der Konkurrenz von Startplatz 16 in Angriff nehmen und am Ende kam er auch auf Position 16 ins Ziel. Der Haas-Pilot profitierte dabei von den Ausfällen von Fernando Alonso, Esteban Ocon und Pierre Gasly, das trübte seine Freude aber nicht. «Das hat Spass gemacht, ich habe es genossen und ich hatte speziell beim Start ein paar unterhaltsame Duelle.»

«Das war alles eine gute Vorbereitung für das nächste Jahr und wenn das Rennen noch fünf Runden länger gedauert hätte, dann wäre ich vielleicht nahe genug an Nicholas Latifi dran gewesen, um noch einen Angriff zu wagen», fügte der Deutsche an, der auch gestand: «Insgesamt haben wir es aber schlimmer erwartet, deshalb sind wir angesichts unserer Möglichkeiten zufrieden mit dem Ergebnis.»

Dass er am Ende noch dem späteren Rennsieger Max Verstappen im Weg war, kommentierte der Formel-1-Rookie folgendermassen: «Fakt ist, ich kann mich nicht in Luft auflösen. Ich bin auch auf der Strecke und fahre mein eigenes Rennen. Aber ich habe natürlich versucht, Max möglichst keine Probleme zu bereiten. Er hatte dank mir auch die Möglichkeit, seinen Heckflügel flach zu stellen. Und in meinen Augen hat dies den Zeitverlust, den er hinter mir erlitt, ausgeglichen. Ich denke, jeder hätte in dieser Situation nicht viel mehr machen können.»

Red Bull-Motorsportberater Helmut Marko sah das etwas anders. Der Grazer sagte bei «ORF»: «Ich verstehe nicht, warum Schumacher nicht gleich Platz machte, da haben wir glaube ich sechs oder acht Zehntel verloren.»

Türkei-GP, Istanbul

01. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:30:50,347h
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, +14,584 sec
03. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +33,471
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +37.814
05. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, +41,812
06. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +44,292
07. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +47,213
08. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +51,526
09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1:22,018 min
10. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde
11. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
12. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
13. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde
14. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
15. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
16. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1 Runde
17. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
18. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
19. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
20. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden

WM-Stand nach 16 von 22 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 262.5 Punkte
2. Hamilton 256.5 Punkte
3. Bottas 177
4. Norris 145
5. Pérez 135
6. Sainz 116.5
7. Leclerc 116
8. Ricciardo 95
9. Gasly 74
10. Alonso 58
11. Ocon 46
12. Vettel 35
13. Stroll 26
14. Tsunoda 18
15. Russell 16
16. Latifi 7
17. Räikkönen 6
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Kubica 0
21. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 433.5
2. Red Bull Racing 397.5
3. McLaren 240
4. Ferrari 232.5
5. Alpine 104
6. AlphaTauri 92
7. Aston Martin 61
8. Williams 23
9. Alfa Romeo 7
10. Haas 0

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