Mercedes: Entscheidende Rennen in Belgien und Ungarn
Vor der Formel-1-Sommerpause müssen die GP-Teams noch die beiden Rennwochenenden in Belgien und Ungarn bestreiten – und diese sind besonders wichtig, wie Mercedes-Teamchef Toto Wolff betont.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Formel-1-Saison hat die Halbzeit erreicht und die Zwischenbilanz fällt für das Mercedes-Team durchzogen aus. Teamchef Toto Wolff fasst zusammen: "In den ersten zwölf Rennen dieser Saison waren wir mehrfach an der Spitze des Feldes dabei. In anderen Rennen hatten wir hingegen zu kämpfen." Und er betont: "Wir haben unsere Energie darauf konzentriert, dieses Ungleichgewicht zu verringern, und hart daran gearbeitet, an allen Rennwochenenden konkurrenzfähig zu sein."
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Das Mercedes-Duo George Russell und Kimi Antonelli konnte etwa bei den Rennen in Imola und Monaco nur sechs WM-Zähler erobern, im prestigeträchtigen Grand Prix im Fürstentum ging das Duo mit den Plätzen 11 und 18 ganz leer aus. Wenig besser lief das jüngste Kräftemessen in Silverstone, da konnte Russell den Nuller als Zehnter mit einem frischen Punkt gerade noch verhindern. Umso grösser ist die Hoffnung, bei den beiden anstehenden Rennen, die an aufeinanderfolgenden Wochenenden über die Bühne gehen werden, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. "Die nächsten beiden Grands Prix bieten uns die Gelegenheit, mit Schwung in die Sommerpause zu gehen", sagt Wolff, und nennt noch einen Grund, warum den Grands Prix auf dem Circuit de Spa-Francorchamps und auf dem Hungaroring eine besondere Bedeutung zukommt.
"Nach der Sommerpause wird sich unsere Aufmerksamkeit jedoch zwangsläufig dem Jahr 2026 zuwenden. Die nächsten beiden Rennen sind daher wichtig, um sicherzustellen, dass wir den W16 auf unterschiedlichen Strecken und unter verschiedenen Bedingungen in die bestmögliche Position bringen können", erklärt der Wiener.
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"Sowohl Spa als auch der Hungaroring sind gute Austragungsorte, um diese Arbeit fortzusetzen. Sie besitzen unterschiedliche Streckencharakteristiken: Mit seinen Höhenunterschieden, schnellen Kurven und wechselhaften Wetterbedingungen ist Spa das genaue Gegenteil zur engen und kurvenreichen Strecke in Budapest. Zudem herrschen dort oft die höchsten Streckentemperaturen des Jahres", weiss Wolff, und betont: "Unser Ziel ist es, mit dem Auto gute Fortschritte zu machen, jedes Wochenende zu optimieren und um gute Ergebnisse zu kämpfen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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WM-Stand (nach 12 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints)
Fahrer 01. Piastri 234 Punkte 02. Norris 226 03. Verstappen 165 04. Russell 147 05. Leclerc 119 06. Hamilton 103 07. Antonelli 63 08. Albon 46 09. Hülkenberg 37 10. Ocon 23 11. Hadjar 21 12. Stroll 20 13. Gasly 19 14. Alonso 16 15. Sainz 13 16. Lawson 12 17. Tsunoda 10 18. Bearman 6 19. Bortoleto 4 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 460 Punkte 02. Ferrari 222 03. Mercedes 210 04. Red Bull Racing 172 05. Williams 59 06. Sauber 41 07. Racing Bulls 36 08. Aston Martin 36 09. Haas 29 10. Alpine 19
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