Mercedes-Teamchef Toto Wolff war in Zandvoort und Monza nicht glücklich mit der Punkteausbeute von George Russell und Kimi Antonelli. In Baku lief es besser für das Duo, entsprechend zufrieden ist der Wiener.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Es waren nicht die schlechtesten Rennwochenenden des laufenden Jahres für das Mercedes-Team, dennoch war der Teamchef Toto Wolff nach den Rennen in Zandvoort und Monza nicht zufrieden mit der Performance, die seine Mannschaft an den Tag gelegt hatte. Mit den Plätzen 4 und 16 sowie 5 und 9 sammelten George Russell und Kimi Antonelli in beiden WM-Runden jeweils zwölf frische Punkte.
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Sehr viel üppiger fällt die Ausbeute von Baku aus. Denn Russell schaffte es trotz Krankheit als Zweiter aufs Podest. Sein junger Stallgefährte kam als Vierter den Treppchen nah. Am Ende fehlten ihm knapp zweieinhalb Sekunden auf den drittplatzierten Carlos Sainz, der sein erstes Top-3-Ergebnis für das Williams-Team erzielte. Wolff freut sich: "Das war ein starkes Wochenende für uns als Team. Wir haben Aserbaidschan mit einem guten Ergebnis verlassen. Es war ein gutes Gefühl, auf Platz 2 wieder auf dem Podium zu stehen, und es ist toll, dass Kimi mit Platz 4 solide Punkte nach Hause gebracht hat." "Natürlich hoffen wir immer, auf dem Podesttreppchen ganz oben zu stehen, aber nach zwei schwierigen Rennen nach der Sommerpause gibt uns dieses positive Ergebnis neuen Schwung", ergänzt der Österreicher, der es auch nicht verpasst, dem Williams-Team zum Podest-Erfolg zu gratulieren. "Das war absolut verdient", ist er sich sicher.
"Kimi hat alles gegeben, um nah genug an Sainz heranzukommen und anzugreifen, aber er war etwas zu schnell", weiss Wolff. "Dennoch hat Kimi einen grossartigen Job gemacht und Liam Lawson überholt. Wir haben gesehen, dass mehrere Autos, darunter der Ferrari von Charles Leclerc und der Red Bull Racing-Renner von Yuki Tsunoda, dies nicht geschafft haben, obwohl sie sich in DRS-Reichweite befanden", stellt er dem Rookie aus Bologna ein gutes Zeugnis aus.
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"George ist unterdessen ein fantastisches Rennen gefahren. Er war das ganze Wochenende über krank und es war ungewiss, ob er am Freitag und Samstag überhaupt fahren könnte. Es war eine grosse Leistung von ihm, und es war mega, dass er so stark gefahren ist", schwärmte der 53-Jährige mit Blick auf den Podeststürmer aus den eigenen Reihen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Aserbaidschan-GP, Baku City Circuit
01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:33:26,408 h 02. George Russell (GB), Mercedes, +14,609 sec 03. Carlos Sainz (E), Williams, +19,199 04. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +21,760 05. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +33,290 06. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +33,808 07. Lando Norris (GB), McLaren, +34,227 08. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +36,310 09. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +36,774 10. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +38,982 11. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +67,606 12. Oliver Bearman (GB), Haas, +68,262 13. Alex Albon (T), Williams, +72,870 14. Esteban Ocon (F), Haas, +77,580 15. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +78,707 16. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +80,237 17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +96,392 18. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1 Runde 19. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 Runde Out Oscar Piastri (AUS), McLaren, Unfall WM-Stand (nach 17 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints)
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Fahrer 01. Piastri 324 Punkte 02. Norris 299 03. Verstappen 255 04. Russell 212 05. Leclerc 165 06. Hamilton 121 07. Antonelli 78 08. Albon 70 09. Hadjar 39 10. Hülkenberg 37 11. Stroll 32 12. Sainz 31 13. Lawson 30 14. Alonso 30 15. Ocon 28 16. Gasly 20 17. Tsunoda 20 18. Bortoleto 18 19. Bearman 16 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 623 Punkte 02. Mercedes 290 03. Ferrari 286 04. Red Bull Racing 272 05. Williams 101 06. Racing Bulls 72 07. Aston Martin 62 08. Sauber 55 09. Haas 44 10. Alpine 20
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