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Startaufstellung GP Österreich: So fahren sie los

Vier Fahrer mit Strafen, da rätselten viele Formel-1-Fans nach dem Verlassen des Red Bull Ring, wie sich die Autos morgen aufstellen werden. Erst am Abend gab die FIA Antwort.

Formel 1

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Wer vorne ist, das ist klar – Lewis Hamilton auf Pole-Position, dahinter sein Stallgefährte Nico Rosberg im zweiten Silberpfeil, gefolgt von Sebastian Vettel (Ferrari) und Felipe Massa (Williams). Aber wie sieht es eigentlich ganz hinten aus?

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Vier Fahrer erhielten von den Rennkommissaren Paul Gutjahr (Schweiz), Radovan Novak (Tschechien), Danny Sullivan (USA) und Walter Jobst (Österreich) an diesem Wochenende Strafen. Daraufhin legten sie folgende Reihung im hinteren Felddrittel fest:

15. Daniil Kvyat (Red Bull Racing-Renault)

16. Roberto Merhi (Manor-Marussia-Ferrari)

17. Will Stevens (Manor-Marussia-Ferrari)

18. Daniel Ricciardo (Red Bull Racing-Renault)

19. Fernando Alonso (McLaren-Honda)

20. Jenson Button (McLaren-Honda)

Diese Reihung erklärt sich so:

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Daniil Kvyat musste wegen Wechsels des Renault-Verbrennungsmotors um zehn Ränge zurück, er war in Quali 3 Achtschnellster. Weil andere Fahrer eine strengere Strafe erhalten haben oder als Bestrafte langsamer waren, rückt der Russe von 18 vor auf Startplatz 15.

Daniel Ricciardo hat ebenfalls eine Zehn-Ränge-zurück-Strafe erhalten. Er war aber in Quali 2 lediglich auf Rang 14, kann also davon nur um sechs Ränge zurückrücken (wir haben ja nicht mehr als 20 Autos). Den Rest der Strafe muss der Australier als Fünfsekunden-Zeitstrafe absitzen. Wenn er zum Reifenwechsel hereinkommt, muss sein Stopp fünf Sekunden länger dauern als üblich.

Fernando Alonso erhielt eine Strafe von 25 Rängen zurück. Fünf davon gehen auf das Konto eines Getriebewechsels. Aber die sind für die Strafen im Rennen nicht relevant. 20 Ränge zurück erhielt der Spanier aufgebrummt wegen seiner Antriebseinheit – 10 Ränge für den neuen Verbrennungsmotor, 5 Ränge für einen neuen Turbolader, 5 für die neue MGU-H. Er hat sich als 15. fürs Rennen qualifiziert, kann also nur fünf Ränge normal absitzen, die restliche 15 Ränge muss der Asturier innerhalb der ersten drei Runden des Österreich-GP als Durchfahrtsstrafe absitzen.

Jenson Button steht ganz hinten: Für den Wechsel der kompletten Antriebseinheit von Honda hat er 25 Ränge zurück aufgebrummt erhalten. Im Abschlusstraining war er nur 17., den Rest der Strafe sitzt er als Zehn-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe innerhalb der ersten drei Runden ab.

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Und wieso ist Button hinter Alonso? Weil die Strafe von 25 Rängen zurück mehr ins Gewicht fällt als die 20 Ränge für Alonso (nicht vergessen: die Getriebestrafe von Fernando zählt dabei nicht).

Der geneigte Leser ist verwirrt? Dann geht es Ihnen wie Millionen von Fans zuhause, wie Tausenden von Fans am Red Bull Ring, wie Hunderten von Berichterstattern.

Die Formel 1 hat sich mit diesem Reglements-Dschungel keinen Gefallen getan.

Schon gesehen?

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